So viele Sternsinger wie nie in Valbert

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Jacqueline und Emmely (Zweite und Dritte von links) waren das erste Mal dabei – und das mit großer Begeisterung.

Valbert -   Sie sind in Valbert von Haus zu Haus gegangen und haben das Lied „Stern von Bethlehem“ gesungen. Dabei haben sich die Jungen und Mädchen von Wind und Regen nicht die Laune verderben lassen. 50 Sternsinger der katholischen Gemeinde St. Christopherus waren am Samstag nach einem Bittgottesdienst im Raum Valbert unterwegs.

Von Bärbel Schlicht

„Es sind so viele wie noch nie“, freute sich Pfarrer Ludwig Opahle. In 17 Gruppen aufgeteilt, wurden die Kinder von vielen ebenso engagierten Müttern und Vätern begleitet. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg, um für ihr eigenes Projekt, eine Mädchenschule im kenianischen Kibuk, Geld zu sammeln. Einige von ihnen sind schon viele Jahre dabei, für andere war es das erste Mal, dass sie als Sternsinger unterwegs waren.

In der Mittagszeit im Pfarrsaal trafen dann alle zusammen, um gemeinsam Mittag zu essen. Dann wird die Zeit auch dazu genutzt, sich auszutauschen und zu spielen. Organisatorin Beatrix Brozio hatte mit ihren Helferinnen für schmackhafte Pommes Frites und gesunde Rohkost, sowie für einen süßen Nachtisch gesorgt, während Ehemann Frank viele leckere, gegrillte Würstchen zubereitete. Nachdem sich die vielen kleinen und großen Majestäten in der Mittagspause gestärkt hatten, ging es am Nachmittag mit ihrer Aktion weiter.

Darauf freuten sich Linus (11 Jahre) und Sang (12) besonders, denn ihnen macht es große Freude, für Kinder Spenden zu sammeln, denen es nicht so gut geht. Viele Kinder sind bereits seit vielen Jahren immer wieder dabei, für die neunjährige Jacqueline und die zehnjährige Emmely und einige andere war es in diesem Jahr jedoch das erste Mal, dass sie als Sternsinger von Haus zu Haus zogen.

Dass sich in diesem Jahr so viele Jungen und Mädchen an dieser Aktion beteiligten, sei auch der Verdienst von Karin Berghaus, die in der Schule für die Sternsinger-Aktion geworben habe, sagte Beatrix Brozio. Im Abschlussgottesdienst am Sonntagvormittag konnten sie Pfarrer Opahle den stolzen Betrag von 4300 Euro übergeben – weitere Spenden werden im Laufe der Woche noch abgegeben.

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