Valberter Schützen freuen sich auf ihr nächstes Fest

Der Vorstand des Schützenvereins Valbert bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Hültekanne.

VALBERT – Die neuen Pächter des Vereinslokals der Valberter Schützen, die „Hültekanne“, hatte eigens für die Jahreshauptversammlung am Samstagabend geöffnet. Der erste Vorsitzende des Schützenvereins, Dominik Busch, zog nach dem ersten Jahr mit dem neuen Vorstand in seinem Bericht eine positive Bilanz. Der Verein habe sich weiterentwickelt, was vor allem der guten Vorbereitung und der Unterstützung durch die alten Vorstandsmitglieder, ganz besonders Thorsten Hiber, zu danken sei.

Die ersten Monate habe man für die Selbstorganisation gebraucht, wobei man den Arbeitsaufwand wohl zunächst unterschätzt habe. Dennoch sei die Bereitschaft mit anzupacken bei allen spürbar, und so könne man mit viel Spaß auch die notwendige Kraft mobilisieren. Mit der Änderung des Schützenfesablaufs sei für zusätzliche Attraktivität gesorgt worden: Das Pokalschießen findet jetzt bereits zwei Wochen vor dem Fest statt. Der erstmalige Wettstreit um einem Mannschaftspokal, auch für das Damenteam, wurde mit großer Begeisterung ausgetragen. Als voller Erfolg erwies sich auch das Kinderschützenfest, zu dem rund 100 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern erschienen waren, und bei dem der Verein das erste Kinderkönigspaar krönen konnte. Neben den zahlreichen Aktivitäten des Verein nannte Busch vor allem die Karnevalsveranstaltungen der Schützen als Aushängeschild des Vereins. 1700 Gäste beteiligten sich an dem närrischen Treiben. Mit einer wahren Ode auf das vergangene Schützenfest ließ der erste Vorsitzende die ereignis- und regenreichen Festtage noch einmal Revue passieren. Als weitere Ziele des Vereins nannte Busch eine verstärkte Mitgliederwerbung. Der Verein solle zu einem zentralen Mittelpunkt des Ebbedorfes werden. Um dies zu erreichen unterbreitete er der Versammlung unter dem Motto „Schützenverein für Valbert“ eine Idee, bei der vor allem Manneskraft und Teamwork gefragt sind, und die von der überwiegenden Zahl der Schützen begrüßt wurde. Beabsichtigt ist, eine 48 Stunden dauernde Aktion anzubieten, bei der die Vereinsmitglieder sich in den Dienst der Dorfgemeinschaft stellen, und ein gemeinnütziges Projekt verwirklichen. Vorschläge dazu können jetzt dem Vorstand unterbreitet werden, persönlich oder unter der Kontaktadresse, die in der neuen Website des Vereins, http://www.schützenverein-valbert.de, zu finden ist.

Beim diesjährigen Fest, das vom 16. bis 19. Juli stattfindet, wird eine neue Kapelle für zünftige Schützenmusik und Stimmung sorgen. Der „Musikverein Altenhof“ wird die Kreuzberger Schützenkapelle ablösen. Am Schützenfestsonntag werden sich die Schützen erstmalig bereits um 9.30 Uhr am Denkmalplatz treffen, um dann gemeinsam durchs alte Dorf zu einem ökumenischen Gottendienst in die evangelische Kirche zu ziehen. Anschließend ist etwa für 10.30 Uhr Antreten am Ehrenmal mit der Ansprache des Oberst, gefolgt vom Femegericht an der „Hültekanne“ geplant.

Bei den Vorstandswahlen kam es zu folgenden Ergebnissen: Axel Berghaus wurde als zweiter Vorsitzender und Hauptmann in seinem Amt bestätigt. Ebenso Pascal Busch als stellvertretender Geschäftsführer, Andreas Hornbruch als Zugführer des ersten Zuges sowie Jochen Hertrich als Fahnenoffizier der zweiten Fahne. Oberstadjutant wurde Christian Kretschmann, Fahnenoffizier der ersten Fahne Florian Wilkes. Fahnenoffizier der zweiten Fahne ist nun Gerd Friese, Offizier zur besonderen Verfügung Carsten Engstfeld.

Kassenprüfer wurde Frank Wunderer. Sven Schulte und Dirk Rudolph, jahrelang Mitglieder des Vorstandes, wurden mit Dank für ihr Engagement verabschiedet.

Mit einer Satzungsänderung wurde die Möglichkeit eingeräumt, die Aufgaben des Königsadjutanten, die zur Zeit allein von Jens Dörnen wahrgenommen werden, auf vier Königsadjutanten zu verteilen. Ferner wurde festgehalten, dass das für den Verein zuständige Gericht jetzt das Amtsgericht Iserlohn ist. ▪

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