Valberter Kindergartenkinder verlassen ihre Kita auf unüblichem Weg

Kinder werden „rausgeschmissen“

Mit einem Hüpfer durchs Fenster verabschiedeten sich die künftigen Erstklässler aus ihrer Kita.
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Der „Rauswurf“: Mit einem Hüpfer durchs Fenster verabschiedeten sich die künftigen Erstklässler aus ihrer Kita.

Einfach mal die ganze Rasselbande aus dem Fenster hinauswerfen: Nach diesem symbolischen „Rausschmiss“ ist jedem der 18 Vorschulkinder aus der Evangelischen Kindertageseinrichtung in Valbert jetzt klar, dass ein neuer Lebensabschnitt unmittelbar bevorsteht. Kita-Leiterin Simona Busch-Brock hatte sich für den vergangenen Mittwoch mit ihrem engagierten Team zur Verabschiedung der Vorschulkinder natürlich noch viel mehr als den ungewöhnlichen Fenstersprung einfallen lassen.

Valbert – Die „Grüne Gruppe“ machte am Dienstag mit sechs Jungen und Mädchen den Anfang. Am Mittwochnachmittag folgte die „Rote Gruppe“ mit zwölf Kindern. Von der Einrichtung an der Straße In den Bäumen ging es hinaus in den Wald. Dort wartete mit einer spannenden Schatzsuche und vielen munteren Bewegungsspielen eine Reihe besonderer Aktionen auf die Gruppenmitglieder.

Bewegung an der frischen Luft

Nach so viel Bewegung an der frischen Luft war der Hunger groß. Fleißige Helferinnen servierten in der Kindertagesstätte Nudeln mit Tomatensoße. Zum Nachtisch gab es leckeres Eis. Und dann folgte der von allen mit Spannung erwartete Rausschmiss aus dem lieb gewordenen Ort, an dem die 6-Jährigen immerhin drei oder vier Jahre lang viel erlebt haben. Gesichert durch eine Erzieherin, sprang jedes Kind aus dem Kita-Fenster hinaus in den Hof und landete wohlbehalten auf der dicken Sportmatte.

Draußen warteten schon die Eltern auf die künftigen Grundschüler. In gemütlicher Runde gab es natürlich noch viel zu erzählen. Dabei präsentierten sich die angehenden Ebbeschüler einheitlich in schmucken T-Shirts, die der Förderverein der Kita organisiert hatte.

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