Ebbeschüler als Stars in der Manege

Kriegerische Akrobaten bauten auch menschliche Pyramiden.

VALBERT - Nicht nur Zirkusluft schnuppern, sondern in vollen Zügen atmen konnten in dieser Woche die Kinder der Ebbegrundschule. Dann standen sie am Donnerstag und Freitag im vollbesetzten Zelt endlich im gleißenden Scheinwerferlicht der Manege vor einem erwartungsvollen Publikum, das gespannt den Darbietungen der jungen Artisten, Akrobaten, „Tiere“ und Clowns entgegensah.

Von Luitgard Müller

Einmal mehr war der Projektzirkus Proscho im Ebbedorf zu Gast gewesen, und neun Mitglieder der Familie Maatz hatten mit den Kindern aller vier Jahrgänge ein rund zweistündiges unterhaltsames und manchmal auch atemberaubendes Programm erarbeitet.

Im Unterricht hatte das Thema „Zirkus“ ebenfalls im Mittelpunkt gestanden, und alle hatten mit Feuereifer die Verwandlung von Grundschülern in glamouröse Stars der Manege vorangetrieben.

„Besonders schön ist, dass die Kinder aller Jahrgänge gemeinsam an den einzelnen Nummern arbeiten. Dabei unterstützen die Großen die Kleinen, und das fördert die Gemeinschaft, schweißt zusammen,“ befand Schulleiterin Christel Kalkowski.

Sie begrüßte die Zuschauer und dankte allen, die das Zirkusprojekt, das den Kindern so viel Freude macht, in diesem Jahr wieder tat- oder finanzkräftig unterstützt haben. Besonders auch den Anwohnern rund um den Jedermann-Sportplatz, die in den letzten Tagen mit ein wenig mehr Lärm leben mussten als gewöhnlich.

Selbst die Eltern, die meinten, ihre Sprösslinge bereits gut zu kennen, gerieten bei den Vorstellungen ins Staunen, denn die Kinder zeigten sich, fachmännisch geschminkt, in ihren Kostümen häufig von einer bisher unbekannten Seite und offenbarten oftmals ungeahnte Talente: Kleine Indianerinnen ließen gekonnt die Hulareifen kreisen.

Fotostrecke: Valberter Grundschüler begeistern mit Aufführung

Fotos

Kriegerische Akrobaten bauten flugs menschliche Pyramiden. Geheimnisvolle Hexen und Magier balancierten Weingläser auf der Stirn. Trapezkünstler schwangen sich über dem atemlosen Publikum in schwindelnde Höhen. Jongleure ließen Tücher, Bälle und Teller kreisen. Wilde Löwen lehrten die Zirkusleute das Fürchten und selbst Schneewittchen mit ihren hilfreichen Tauben sowie Tarzan und Jane in Begleitung einiger quicklebendiger und trittsicherer Dschungelbewohner waren mit von der Partie.

Undenkbar wäre ein Zirkus ohne Clowns, und so fehlten auch sie selbstverständlich nicht und trieben so manchen Schabernack – auch mit „Freiwilligen“ aus dem Publikum, die in die Manege gebeten wurden, wo sie kunstvoll zu einem komplizierten Menschenknäuel verflochten wurden oder als lebende Skulpturen posieren mussten.

Sehr zur Erheiterung des Publikums selbstverständlich, das die Vorstellungen gebannt verfolgte, schmunzelte, lauthals lachte und die Akteure nach jeder Nummer und einem großen Finale mit allen Beteiligten mit viel Beifall belohnte. Die unvergesslichen Momente in der Manege wurden auf zahlreichen Fotos oder auf Video festgehalten.

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