Langer und holpriger Weg

Valberter Dorfverein erwirbt die „Zigarrenkiste“

Für die „Zigarrenkiste“, zurzeit noch ein Schandfleck im Ebbedorf, gibt es eine Zukunft.
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Für die „Zigarrenkiste“, zurzeit noch ein Schandfleck im Ebbedorf, gibt es eine Zukunft. Der Dorfverein hat sie erworben und wird sie zum Dorfgemeinschaftshaus umbauen.

„Wir haben die Zigarrenkiste erworben und das für einen sehr geringen Betrag. Es war ein langer und holpriger Weg, aber jetzt können wir unser eigenes Vereinshaus planen.“

Valbert – Beim Tagesordnungspunkt „Aktueller Sachstand und Ausblick“ verkündete Ulf Hildebrandt den Mitgliedern des Vereins Gemeinsam für Valbert bei der Jahreshauptversammlung in der Hültekanne diese gute Nachricht.

Flächentausch

Durch die Bemühungen einer Anwaltskanzlei im Zusammenspiel mit einem Valberter Privatmann konnte endlich die verworrene Eigentumsproblematik der Ruine an der Ihnestraße geklärt werden, und durch einen Flächentausch des Dorfvereins mit der Stadt Meinerzhagen ist das dazu gehörende Grundstück nun rund 400 Quadratmeter groß. „Das ist für unseren Verein ein enormer Immobilienwert,“ so Hildebrandt, der sich auch mit Blick auf die Finanzierung der Sanierung des rund 70 Quadratmeter großen anderthalbgeschossigen Gebäudes optimistisch zeigte. Aufgrund eines jetzt zu erstellenden Kosten-Nutzen-Planes könnten Fördergelder des Landes beantragt werden, und auch die Stadt habe bereits ihre Unterstützung zugesagt. Viele Arbeiten seien auch in Eigenleistung zu stemmen.

Dorfgemeinschaftshaus

Damit das neue Dorfgemeinschaftshaus für möglichst viele Aktivitäten genutzt werden kann, soll es flexibel gestaltet werden. Hildebrandt forderte die Versammelten auf, Ideen zu sammeln und Vorschläge zu machen, die nach Vorlage eines ersten Exposés gemeinsam diskutiert und möglichst bei der weiteren Planung berücksichtigt werden sollen.

Rückschau auf Corona-Jahr

Weniger erfreulich als der Blick in die Zukunft war die Rückschau auf das von Corona geprägt Jahr 2020, bei dem einige Veranstaltungen wie etwa der Weihnachtsmarkt ausfallen mussten. „Die Auflagen, die die Coronaschutzverordnung dafür vorsieht, können wir einfach nicht erfüllen“, so Kassierer Jörg Simon, der deshalb mit Blick auf die entgangenen Einnahmen bemerkt: „Es läuft nicht rund.“ Alternativ hatte der Verein deshalb im Herbst des vergangenen Jahres erstmals zum Oldtimertreffen eingeladen. Und da diese Veranstaltung damals und auch vor einer Woche erneut sogar besser als erwartet angenommen wurde, wird sie voraussichtlich im Oktober wieder stattfinden.

Zum Aufräumen des Dorfes hatten sich viele freiwillige Helfer eingefunden, auch das Picknick im Park wurde ein Erfolg. Das nächste ist am 22. August geplant, und am 4. September sollen Inge und Fred, die ja bekanntlich zurzeit eine „Frischzellenkur“ machen, wieder mit einer kleinen Feier im Ebbedorf begrüßt werden.

Bei den Wahlen wurden der zweite Vorsitzende Jürgen Jursch und die zweite Kassiererin Sabine Fernholz in ihren Ämtern bestätigt. Kassenprüferin wurde Kerstin Müller.

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