Schützenwesen

Statt Schützenfest Kranzniederlegung

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Gedenken auf dem alten Friedhof: Der Schützenverein legte einen Kranz nieder. Auch Teile der Valberter Bevölkerung hatten sich zu dem eigentlich einzigen offiziellen Festtermin in diesem Jahr eingefunden.

Valbert – Die Valberter Schützen machen in „kleinen Kreisen“ das Beste aus dem ausgefallenen Fest. Im Dorf sind trotzdem an vielen Stellen Fahnen und Wimpel zu sehen.

Zumindest am Samstag herrschte um 14 Uhr auf dem alten Friedhof an der Kirche evangelischen Kirche in Valbert ein Stück Schützenfestnormalität.

Angetreten waren dort die Schützen, um am Ehrenmal einen Kranz zum Totengedenken niederzulegen. In seiner Ansprache zu diesem Anlass zeigte Pastor Beilecke die besonderen Umstände in Zeiten des Coronavirus auf, am Ende verbunden mit der Hoffnung, im nächsten Jahr wieder „normale“ Zustände zum Fest zu haben.

Vor der Kranzniederlegung, die mit einem Salut der Valberter Jäger begleitet wurde, hatte unter dem Motto „dann bauen wir halt was“ eine Aktion an der Ebbehalle begonnen.

Zeit wird für Bauarbeiten genutzt

Hierbei wollen einige Schützen die durch Corona gewonnene Zeit für eine optische Aufwertung des Umfeldes der Ebbehalle nutzen. Neben dem Kugelfang geht es dabei um die Herrichtung der Freifläche am Halleneingang. Mit Unterstützung des Hunswinkler Bauunternehmers Etienne Mourmaux bereitete man die Fläche vor. In den kommenden vier Wochen soll die Fläche gepflastert werden. Für kommende Feste kann diese unter anderem auch als Biergarten genutzt werden. Schon am Samstag nutze ein Teil der Schützen die Terrasse der Hültekanne als „Ersatzfestplatz“.

An der Ebbehalle startete das Bauprojekt zur Umfeldverschönerung.

Und wer sich im Dorf umschaute, der konnte zum Teil nicht nur Fahnen- und Wimpelschmuck erkennen. Vielmehr auch das ein oder andere Bierzelt für ein gemütliches Beisammensein.

Horrido spezial

Für die Zeit nach dem Schützenfestwochenende bleibt den Vereinsmitgliedern und auch weiteren interessierten Valbertern bis zum nächsten Jahr die Lektüre der soeben erschienenen Broschüre „Horrido-Spezial“.

Kein großes Fest, aber für die Valberter Schützen gab’s eine gemütliche Zusammenkunft in und an der Hültekanne.

Darin befinden sich neben aktuellen und historischen Texten und wissenswerten Fakten rund um die Valberter Schützen und ihre Feste auch sehenswerte Fotos.

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