Forstwirtschaft

Nur geringer Erträge

Holz
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Das Holz der Forstbetriebsgemeinschaft Valbert erzielt wegen des Überangebotes auf dem Markt nur noch sehr geringe Erträge.

Valbert - Im September des vergangenen Jahres wurde das Gelände am früheren Valberter Bahnhof zum ersten Mal für den Start eines besonderen Transportes genutzt. Dort, wo ehemals Menschen ihre Bahnreise begannen oder ab und an der Schotterzug vom Hunswinkeler Steinbruch fuhr, startete der Transport von See-Containern. In den 12,19 Meter langen Blechkisten befanden sich jeweils rund 30 Stämme von sogenanntem Kalamitätsholz. Also Material, das durch die verschiedenen Unwetter und jetzt aktuell immer noch durch die Borkenkäferplage anfällt und vermarktet werden muss.

Gut ein Jahr später liegt erneut ein großer Stapel von Stämmen bereit. „Es handelt sich um Holz der Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) Valbert und in geringerem Umfang der FBG Meinerzhagen“, so Günter Spelsberg, Vorsitzender der Valberter Gemeinschaft.

Asien, genauer gesagt China und/oder Korea, sind die Zieladressen der zugeschnittenen Fichten.

Finanziell auskömmlich ist die Vermarktung derzeit für die Waldbesitzer prinzipiell eher nicht. „Für die Waldbesitzer ist der Ertrag aus dem Holzverkauf gegenüber den Vorjahren um deutlich mehr als die Hälfte gesunken“, konstatierte Günter Spelsberg bereits im vergangenen Jahr. Das hat sich bis heute nicht geändert. Rechnet man dann die notwendigen Neuanpflanzungen auf den freigeschlagenen Flächen dazu, kann das für die Waldbesitzer ganz schnell zur „Nullnummer“ oder zu einem Zuschussgeschäft werden.

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