SGV-Sitzbank in Mittelhagen beschädigt

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Brandschaden und seine Ursache: Als Grilluntergestell genutzt, hatte die hölzerne Sitzfläche der SGV-Bank keine Chance, schadlos zu bleiben.

Valbert - Sie lädt nicht nur die Mitglieder des SGV zum Ausruhen ein: die Bank auf dem Weg von Mittelhagen nach Spädinghausen. Jeder, der eine kleine Verschnaufpause auf seinem Marsch braucht oder der nur einfach die schöne Aussicht genießen möchte, kann sie nutzen. „Betreut“ wird die Bank, die eine von rund 20 des SGV Valbert ist, vom Wegewart Wilhelm Koch. Derzeit ist er alleine für diese Aufgabe zuständig, da der übliche „zweite Posten“ im Moment nicht besetzt ist.

Valbert - Sie lädt nicht nur die Mitglieder des SGV zum Ausruhen ein: die Bank auf dem Weg von Mittelhagen nach Spädinghausen. Jeder, der eine kleine Verschnaufpause auf seinem Marsch braucht oder der nur einfach die schöne Aussicht genießen möchte, kann sie nutzen. „Betreut“ wird die Bank, die eine von rund 20 des ist, vom Wegewart Wilhelm Koch. Derzeit ist er alleine für diese Aufgabe zuständig, da der übliche „zweite Posten“ im Moment nicht besetzt ist.

So kümmert sich der Pensionär, der in diesem Jahr seine 25-jährige Mitgliedschaft im SGV feiern kann und seit rund zehn Jahren als Wegewart die ausgewiesenen Wege betreut, alleine um die anfallenden Arbeiten. Dazu gehört es auch, mit Pinsel und Farbe ausgestattet, die vorhandenen Wegezeichnungen aufzubessern oder zu erneuern und das auf einer Gesamtstrecke von circa 200 Kilometern rund ums Ebbe.

Wie man diesen „Job“ richtig ausübt, hat Wilhelm Koch ebenso wie das Führen von Wanderungen, in entsprechenden Fortbildungen gelernt. „Mir macht die Arbeit an der frischen Luft viel Freude“, so Wilhelm Koch beim Ortstermin mit der MZ in Mittelhagen. Bei diesem Termin allerdings stand die Freude hinten an. Denn „Grillfreunde“ hatten die Holzbank als Untersatz für ihren Holzkohlegrill genutzt.

„Die große Hitze hatte die Sitzfläche angekokelt. Glücklicherweise nicht so stark, dass ich die schadhafte Stelle nicht mehr hätte reparieren können“, so Wilhelm Koch beim Einbau der „aufgemöbelten“ Sitzbohlen.

Dabei sinniert er darüber, ob es sich bei der Beschädigung nur um Unachtsamkeit oder doch um mutwillige Zerstörung gehandelt hat. Was den „persönlichen“ und finanziellen Aufwand angeht, ist das jedoch unerheblich. „Die Kosten trägt der Verein, der das Geld dafür bestimmt viel sinnvoller ausgeben könnte“, so Wilhelm Koch, bevor er mit einem Pinsel noch schnell den Holzschutz aufträgt.

Nachdenklich stimmt den SGV’ler die Tatsache, dass immer wieder solche „Grillstellen“ im Wald zu entdecken sind. Auch wenn an ihnen keine „Brandschäden“ zu finden sind, die Gefahren durch das Grillen im Wald seien nicht zu unterschätzen. „Es ist fahrlässig und natürlich auch verboten, im Wald und auf Wiesen- und Ackerflächen seinen Grill zu betreiben“, mahnt Wilhelm Koch. Und ergänzt diese Aussage mit dem Hinweis darauf, dass der Verursacher von möglichen Brandschäden „sehr schnell ein armer Mann werden kann“. - jjh

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