GEW unterstützt Flüchtlingsarbeit

+
Jörg Schorn und Vera Esser vom Verein „Menschen helfen“, Rolf Puschkarsky und Hermann-Josef Lobner als Vertreter des „Arbeitskreises Flüchtlinge“ (von links) freuten sich über die Spenden, die Anette Kulosa-Regh (Zweite von rechts) und Claudia Nölle für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft überreichten.

Meinerzhagen/Kierspe -  „Wir finden es wichtig, dass die Flüchtlinge, die hier ankommen, als allererstes Deutsch lernen können, um auf diese Weise auch Teilhabe zu erfahren“, nannte Anette Kulosa-Regh, Ortsvereinsvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, einen aus Sicht der Gewerkschaft wichtigen Grundstein für die Integration, die die GEW unterstützen möchte.

Mit einer großzügigen Spende in Höhe von jeweils 1000 Euro soll daher die Flüchtlingshilfe in beiden Volmestädten Meinerzhagen und Kierspe gefördert werden.

Soziale Gerechtigkeit und sozialer Frieden seien auch die Motivation des Arbeitskreises Flüchtlinge, stellte deren Sprecher Hermann-Josef Lobner die Arbeit des Kreises vor. 160 Flüchtlinge seien derzeit in Meinerzhagen registriert, etwa 50 von ihnen besuchen die Sprachkurse, die der Arbeitskreis initiiert. Elf Kurse wurden in den vergangenen Monaten durchgeführt, sieben von ihnen laufen noch. „Alle Flüchtlinge erreichen wir nicht, aber die Motivation derer, die einen Kurs besuchen, ist groß“, berichtete auch Rolf Puschkarsky, Vorsitzender des Sozialen Bürgerzentrums „Mittendrin“, unter dessen Regie der Arbeitskreis aktiv ist.

Ähnliche Erfahrungen haben auch Vera Esser und Jörg Schorn vom Kiersper Verein „Menschen helfen“ gemacht, unter dessen Federführung die Flüchtlingshilfe in der Nachbarstadt läuft. Etwa 130 Flüchtlinge seien hier registriert, berichtete Vera Esser.

Die jeweiligen Spenden, das ist der Wunsch der GEW, sollen speziell für Sprachkurse verwandt werden. Das sei ein wichtiger Baustein. Anette Kulosa-Regh versprach, dass die Arbeit der vielen ehrenamtlich tätigen Deutsch-Lehrer und -Lehrerinnen auch weiterhin von der Gewerkschaft unterstützt werden solle.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare