Polizei erläutert Hintergründe

Unfall auf A45: Acht verletzte Personen in 3er BMW

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Meinerzhagen/Gummersbach - [Update: 16. Januar, 09.10 Uhr] Acht Personen wurden am Sonntagabend bei einem Verkehrsunfall auf der A45 zwischen den Anschlussstellen Meinerzhagen und Drolshagen in Höhe des Parkplatzes Brachtsiepen verletzt, darunter ein Baby. Nun erläuterte die Polizei auf Nachfrage Hintergründe zu einer vermeintlichen Festnahme.

Bei dem vermeintlich Festgenommenen handele es sich nach Angaben der Dortmunder Autobahnpolizei um den Unfallverursacher. "Dieser ist polnischer Staatsbürger", berichtete eine Polizei-Sprecherin. Aus diesem Grund musste er ein Bußgeld als Sicherheitsleistung hinterlassen. 

Außerdem musste er die Beamten mit auf die Polizeiwache begleiten, um dort als Unfallbeteiligter auszusagen. Wegen sprachlicher Probleme sei dies vor Ort nicht möglich gewesen.

Der 32-jährige Pole war gegen 18.40 Uhr gemeinsam mit seinem 13-jährigen Sohn auf der A 45 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen fuhr er mit seinem Transporter auf dem rechten Fahrstreifen auf den vorausfahrenden Wagen - einen 3er BMW - auf. 

Acht Personen in einem Pkw

Der BMW war mit insgesamt acht Personen (!) - vier Erwachsene und vier Kinder - aus Darmstadt besetzt. "Unter den Kindern befanden sich ein fünf Monate altes Baby und ein 2-jähriges Kleinkind", berichtete die Polizei auf MZ-Nachfrage.

Durch die überraschende Kollision verlor der BMW-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen rutschte auf den Grünstreifen, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Zusammentreffen auf Parkplatz

Alle acht Insassen des BMW verletzten sich dabei leicht und konnten sich aber aus eigenen Kräften aus dem Fahrzeug befreien. Die Unfallbeteiligten fanden sich nach dem Unfall aus Sicherheitsgründen auf dem nahe gelegenen Parkplatz Brachtsiepen zusammen.

Nach ambulanten Behandlungen in umliegenden Krankenhäusern konnten alle Verletzten die Krankenhäuser bereits wieder verlassen.

Ersten Meldungen zufolge sei der Unfallverursacher per Haftbefehl gesucht und deshalb festgenommen worden. "Das ist nicht der Fall", betonte die Polizei-Sprecherin.

Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 12.000 Euro geschätzt. Der völlig überbesetzte BMW sei nun Teil der Ermittlungen.

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