Meinerzhagener in Psychiatrie

Unfall auf A1: 24-Jähriger wollte sich selbst töten

MEINERZHAGEN - Der 24-jährige Mann aus Meinerzhagen, der am Sonntag in einen schweren Unfall auf der A1 verwickelt war, wollte sich offenbar selbst töten. Das haben Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstagmorgen mitgeteilt.

Zu dem Unfall war es am Sonntag gegen 11.40 Uhr gekommen. Der 24-jährige hatte auf der A1 in Schwerte mit seinem Seat gewendet und war in den Gegenverkehr gefahren. Er stieß mit einem Opel zusammen, in dem ein Paar aus Witten (71 und 67 Jahre) mit ihren Enkelkindern (7 und 10 Jahre) saßen.  An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, die Fahrzeuginsassen wurden nur leicht verletzt.

Nach ihren Ermittlungen gehen Staatsanwaltschaft und Polizei von einem Selbstmordversuch aus. Er leidet an einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung und handelte in der Vorstellung wiedergeboren zu werden. Am Montag Tag wurde er dem Haftrichter vorgeführt und entsprechend dem Antrag der Staatsanwaltschaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

In den vergangenen Wochen war es zu zwei Unfällen durch Geisterfahrer gekommen:

- Auf der A5 hatte am vergangenen Wochenende ein Geisterfahrer einen Horrorunfall mit sechs Toren verursacht. Sechs Menschen kamen ums Leben.

Ende Oktober war ein Autofahrer mit Selbstmordabsicht auf der A46 in den Gegenverkehr gefahren. Fünf Menschen starben dabei.

- Als Konsequenz aus einer Reihe von Geisterfahrer-Unfällen erwägt das Bundesverkehrsministerium die Einführung eines neuen Verkehrsschildes.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare