Unfälle und Baustelle lösen Chaos auf A 45 aus

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Schwerer Unfall auf der Autobahn bei Meinerzhagen. Der Fahrer eines PickUp wurde schwer verletzt.

MEINERZHAGEN ▪ Zu erheblichen Behinderungen und teils chaotischen Verhältnissen kam es am Donnerstag Morgen für den einsetzenden Berufsverkehr auf der Sauerlandlinie.

In beiden Fahrtrichtungen gab es im Bereich zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid bis zu zehn Kilometer lange Staus und damit verbundene erheblichen Wartezeiten für die Autofahrer. Ausgelöst wurden die Probleme durch einen schweren Unfall in Höhe der Autobahnauffahrt bei Meinerzhagen sowie der Großbaustelle für den neuen Autobahnrastplatz bei Drögenpütt, wo zurzeit eine Baustellenampel den Verkehr regelt. Erst im Laufe des gestrigen Vormittags normalisierten sich die Verhältnisse wieder. Betroffen waren zuvor auch die als Umleitung stark frequentierten Nebenstrecken, hier insbesondere die Oststraße und im weiteren Verlauf die B 54 Richtung Volmetal/Lüdenscheid.

Nach Angaben der Pressestelle der Autobahnpolizei war es gegen 5.26 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall bei Meinerzhagen gekommen. Der Fahrer eines Geländewagens, ein 31-Jähriger aus Herscheid, wollte in Fahrtrichtung Frankfurt auf die Autobahn fahren. Dabei kam er auf dem Beschleunigungsstreifen in Höhe einer Überführung ins Schlingern. Ursache könnte hier Fahrbahnglätte gewesen sein. Zunächst konnte der Mann sein Fahrzeug kurzzeitig abfangen, rutscht aber schließlich weiter. Ein von hinten nahender Fahrer eines Lkw erkannte die Gefahrensituation und zog auf den linken Fahrstreifen. Der Geländewagen wurde von der Leitplanke abgewiesen und an der Fahrerseite von dem Sattelzug erfasst. Das Fahrzeug wurde dabei total demoliert. Der Fahrer blieb eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr Meinerzhagen befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Der Löschzug 1 Meinerzhagen/Genkel war mit vier Fahrzeugen und 18 Leuten ausgerückt. Die Einsatzleitung lag in der Verantwortung von Steffen Kohl. Während der Bergung und der Unfallaufnahme blieb die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt für mehr als eine Stunde voll gesperrt. Ein weiterer, allerdings deutlich glimpflich verlaufener Unfall mit Blechschaden hatte sich nahezu zeitgleich zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid-Süd und Meinerzhagen in Höhe Werkshagen ereignet. Auch hierdurch kam es zu Behinderungen, weil eine Fahrspur zunächst gesperrt werden musste.

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