Pastor Keinecke entsetzt: Einbrecher in St. Martin

Küster Bruno Silberbach mit dem Tatwerkzeug. Mit dieser Spitzhacke versuchten die Einbrecher, den Tresor zu knacken. -  Foto: Beil

Meinerzhagen - Manchen Menschen scheint wirklich nichts heilig zu sein. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde in die Kirche St. Martin auf der Birkeshöh eingebrochen. Und nicht nur dort: In insgesamt vier Gebäude der katholischen Kirchengemeinde drangen die Täter ein.

Von Jürgen Beil

Betroffen sind neben dem Gotteshaus auch der benachbarte Kindergarten, das Gemeinde- und das Pfarrhaus. Wie die Unbekannten in die Räumlichkeiten gelangten, ist noch ein Rätsel – die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren.

Pastor Peter-Wilhelm Keinecke ist Hausherr auch in St. Martin. Er zeigte sich angesichts der skrupellosen Tat entsetzt: „Das ist eine sehr große Respektlosigkeit. Nicht einmal gottesdienstliche Räume sind vor den Tätern sicher. Jeder Hausherr wird nachvollziehen können, was ich empfinde. Das Durcheinander und die Zerstörungen – das ist einfach schrecklich.“

Die Gefahr, entdeckt zu werden, war für die Täter dabei groß. Sie stand in keinem Verhältnis zu der Beute, die bei dem Einbruch gemacht wurde. „Kleinere Bargeldbeträge“ sind laut Pastor Keinecke in die Hände der Einbrecher gefallen.

Schlimmer sind die Beschädigungen, die hinterlassen wurden: „Es wurde versucht, mit einer Spitzhacke einen Tresor aufzubrechen. Außerdem machten sich die Täter auch an den Opferstöcken zu schaffen. Und zwei Türen wurden ebenfalls mit brachialer Gewalt aufgebrochen“, schildert Pastor Keinecke die Situation, die er am Donnerstagmorgen vorgefunden hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare