„Erster Hammerschlag“ in Haus Nordhelle

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Den symbolischen ersten Hammerschlag führten Superintendentin Martina Espeloer und Superintendent Klaus Majoress im ehemaligen Jugendtrakt von Haus Nordhelle gemeinsam aus.

Meinerzhagen -  Es geht los. In Haus Nordhelle haben die Umbauarbeiten begonnen. Bekanntlich werden von den Kirchenkreisen Lüdenscheid-Plettenberg und Iserlohn drei Millionen Euro in das Evangelische Tagungszentrum „Auf dem Koppenkopf“ in Valbert investiert, um das Haus auf den neuesten Stand zu bringen.

Von Jürgen Beil

Am Dienstag war es den beiden Superintendenten Martina Espeloer (Iserlohn) und Klaus Majoress (Lüdenscheid-Plettenberg) vorbehalten, den symbolischen ersten Hammerschlag auszuführen. Das taten beide im ehemaligen Jugendtrakt. Dort haben die Handwerker damit begonnen, Zimmerwände einzureißen, um größere, komfortablere Wohneinheiten zu schaffen. Außerdem werden die alten Teppiche und Sanitäranlagen entfernt. Ende August, so die Planungen, soll der Umbau abgeschlossen sein. Im Juni, Juli und August bleibt das Haus geschlossen, danach soll es mit einer Einweihungsparty wieder in Betrieb genommen werden. „Unser Catering, also auch die Belieferung des Gymnasiums und die Versorgung der Stadthallen-Gäste, wird aber auch in dieser Zeit weiterlaufen“, informierte der kaufmännische Geschäftsführer Kai-Uwe Kersten.

Im Rahmen der Umbauarbeiten entsteht unter anderem auch eine hauseigene Kapelle. Diese könnte in Zukunft auch von einem eigenen Seelsorger genutzt werden. Die Chance, einen Pfarrer für Haus Nordhelle zu bekommen, bezeichneten die beiden Superintendenten übereinstimmend als „gut“. Man stehe in aussichtsreichen Verhandlungen mit der Landeskirche, hieß es.

Parallel zum „ersten Hammerschlag“ stellte das Team von Haus Nordhelle um Kai-Uwe Kersten, Christian Graf (Geschäftsführer des Bereiches Bildung) und Simone Rotthaus (Marketing und Verkauf) auch das neue Logo vor: „Es besteht aus einem sternförmigen Gebilde, das aus farbigen Bändern zusammengesetzt und von einem gefalteten, achteckigen Stern hergeleitet ist. Durch die nach innen zeigende Faltung des Sterns entstehen vier Pfeile, die alle auf das Zentrum des Objekts zeigen. Dieses Zentrum steht für die Gemeinschaft, die in Haus Nordhelle gelebt und erlebt wird, sowie für den Menschen, der in Haus Nordhelle in den Mittelpunkt gestellt wird. Ebenso zeigt sich ein Kreuz in der Mitte des Sterns. Dieses unterstreicht nochmals den christlichen Glauben, der seit jeher die Basis des Hauses ist. Es steht auch für die Trägerschaft durch die beiden Kirchenkreise. Die Form, in Kombination mit den dominierenden Farben Lila, Blau und Gelb, verleiht dem Logo eine ganz besondere Strahlkraft und vermittelt dadurch einen starken und überzeugenden Aufbruch.“

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