Perthes-Stiftung investiert Millionen in das Wilhelm-Langemann-Haus

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Monika Besner (links) und die stellvertretende Pflegedienst-Leiterin Beata Karnik in einem der insgesamt drei neuen Gemeinschaftsräume. Die Küche ist jeweils das „Prunkstück“.

Meinerzhagen - Neue Gemeinschaftsräume, grundlegend renovierte Zimmer mit teilweise geändertem „Zuschnitt“ und angegliederten schicken und funktionellen Bädern, 80 Prozent Einzelzimmer, moderner Brandschutz und Schwestern-Rufanlagen.

Im Wilhelm-Langemann-Haus der Perthes-Stiftung hat sich seit dem Beginn der Renovierungsarbeiten im Mai 2017 einiges getan. Millionen wurden (und werden) in den Umbau der Senioreneinrichtung an der Mühlenbergstraße investiert, Mitte April wird der erste Bauabschnitt beendet sein und die Bewohner können in die neuen Räume einziehen. Anfang Mai startet der zweite Bauabschnitt, dann ist der rechts des Haupteingangs gelegenen Bereich an der Reihe. 

Das neue Wohn- und Teilhabegesetz gab einige Maßnahmen des Projektes vor. So ist beispielsweise vorgeschrieben, dass 80 Prozent der vorhandenen Zimmer von Einzelpersonen belegt werden müssen. Das wird nach dem endgültigen Abschluss der Arbeiten so sein. Dann stehen im Langemann-Haus 91 Einzel-, 22 Doppel- und zwei weitere Einzelzimmer als „Krisenräume“ zur Verfügung. Letztere müssen für den akuten Bedarf freigehalten werden. Auch die Kurzzeitpflege ist im Langemann-Haus nach wie vor möglich: 15 Plätze können dafür in Anspruch genommen werden.

Dass es auch weiterhin Doppelzimmer geben wird, hält Monika Besner für nicht unwichtig: „Auch Paare wohnen bei uns, die gern gemeinsame Räumlichkeiten belegen. Und auch bei manchen Einzelpersonen ist es besser, wenn sie in Gesellschaft leben.“ Der gesamten Bewohnerschaft spricht die Leiterin im Zusammenhang mit den Bauarbeiten ein großes Kompliment aus: „Sie alle haben diese Phase mit großer Geduld ertragen.“ 

Prunkstücke des „neuen“ Langemann-Hauses sind die Gemeinschaftsräume mit integrierten Küchen, einer davon ist auf jeder der drei Etagen entstanden. „Dort soll Gemeinschaft gelebt werden“, erläutert Monika Besner. Früher gab es zwar auch Küchen und Aufenthaltsräume für die Bewohner, die waren jedoch räumlich voneinander getrennt. Das ist künftig anders. „Jetzt haben wir Treffpunkte für die Bewohner, für die natürlich auch der Große Saal weiterhin zur Verfügung steht. Hier wurde übrigens nicht renoviert“, heißt es. 

Doch auch bei den Zimmern hat sich einiges getan. Ebenso wie auf den Fluren wurde hier vom neuen Boden über einen Anstrich bis zum teilweise neuen Zuschnitt der Räume einiges bewirkt. Und jede Wohnung verfügt nun über ein eigenes, behindertengerechtes und komplett erneuertes Bad. Zusätzlich gibt es auf jeder Etage nun ein renoviertes Dienstzimmer für die Angestellten.

Momentan sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Einrichtung der Perthes-Stiftung dabei, dem Umzug der Bewohner in die neuen Räume zu organisieren. Anschließend folgt die Umquartierung der Senioren, die ihre Zimmer für den zweiten Bauabschnitt zeitweise verlassen müssen. Bei allen notwendigen Einschränkungen für die Bewohner während der Bauphase überwiegt bei den Beteiligten aber die Freude über die Renovierung – oder besser deren Ergebnis.

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