Üppiges Grün statt „grau in grau“

Kampf dem Beton: Die Lärmschutzwände werden mit Ranken begrünt.

MEINERZHAGEN ▪ Grün statt Großstadt – dieser Slogan der Stadt wird im Bereich der Südumgehung in die Tat umgesetzt.

Wie Baudezernent Gerd Schriever kürzlich bei der Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses mitteilte, werden die Arbeiten zur Begrünung der Straßenränder jetzt ausgeschrieben und noch im Spätherbst sollen die Gewächse gesetzt werden.

Wilder Wein

Von der Maßnahme betroffen ist das Teilstück zwischen den Kreisverkehren an der Trotzenburg und am Schützenplatz. „Insgesamt werden dort 43 Bäume gepflanzt. Dabei wird es sich um Säulen-Hainbuchen handeln. 21 Bäume werden im Bereich der Lärmschutzwand im Abstand von jeweils sechs Metern „aufgestellt“, 19 sind für das Gebiet am Lärmschutzwall und an den Garagen bestimmt. „Drei weitere Hainbuchen erhalten Standplätze in anderen Bereichen“, teilte Schriever mit,

Doch damit nicht genug: In dem Pflanzstreifen vor der Lärmschutzwand sollen außerdem 245 Ziersträucher optisch für Abwechslung sorgen, an der Wand selbst werden 180 Kletterpflanzen ranken. Zum Einsatz kommen dabei Efeu und wilder Wein. Der Erdwall wird künftig „Heimat“ für 1000 heimische Gehölze.

30 000 bis 40 000 Euro – so viel wird in das neue „Straßenbegleitgrün“ investiert. Ob man die Lärmschutzwände komplett zuwuchern lässt, oder das durch regelmäßiges Schneiden verhindert, steht indes noch nicht fest. Man werde sich darüber erst dann eine fundierte Meinung bilden, wenn die Ranken gewachsen seien, teilte Gerd Schriever mit. ▪ beil

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