Über 500 Teilnehmer bei der Nacht der langen Tische

MEINERZHAGEN ▪ Prächtige Stimmung bei Platzregen: Die zweite Nacht der langen Tische war ein voller Erfolg. Rund 500 Menschen strömten am Freitagabend trotz der immer wieder einsetzenden Regenschauer in die Innenstadt.

„Es war ein Abwägen der Argumente, ob wir die Veranstaltung wegen des angekündigten Wetters stattfinden lassen sollten oder nicht“, sagte Bernd-Martin Leonidas im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins hatte die Veranstaltung wieder federführend organisiert und sich letztlich entschieden, die Nacht der langen Tische trotz angekündigtem Regenwetter nicht ins Wasser fallen zu lassen.

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Daher stellte der Stadtmarketingverein am Freitagnachmittag – unter aktiver Mithilfe der Ehrenamtlichen vom sozialen Bürgerzentrum Mittendrin – die mehr als 80 Bierzeltgarnituren rund ums Pollmannseck auf. Am späten Nachmittag füllten sich die Tische nach und nach. Speisen und Getränke aller Art tischten die Besucher auf – dann der erste Regenschauer. Die Besucher flüchteten unter Vordächer oder bauten schnell Schirme und Pavillons auf. Die, die vor Ort waren blieben größtenteils – allerdings kamen wenige andere später noch dazu. Daher blieben Tische unbesetzt. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Fanfarenzug Meinerzhagen sowie die Dixie Friends Krombach, Foursome sowie CedkaMusic und Lightness. Auch der frisch gekürte Juniormeisterchor Formation de LüKCs aus Lüdenscheid war bei der Nacht der langen Tische vertreten. Die technische Unterstützung der Bands übernahm die Firma TG-Events.

Neben dem musikalischen Programm hatte Bernd-Martin Leonidas noch einige Walking-Acts gebucht. Perschons Puppenkiste mit ihrem Freund John und Zauberer Thorsten Rosenthal waren von Tisch zu Tisch unterwegs und unterhielten die Besucher mit ihrem Programm.

„Leider konnten die beiden Shows des Zirkus nicht voll durchgeführt werden. Die geplante Hulla-Hopp-Show wurde im kleinen Rahmen aufgeführt, weil die Reifen für die Artistin zu nass waren“, meinte Leonidas. Die Fakir-Show, die den Höhepunkt zum Abschluss bilden sollte, modelten die Künstler aufgrund des Wetters in eine kleine Jonglage mit einer Feuershow-Einlage um.

„Das Veranstaltungskonzept ist wieder voll aufgegangen. Die Veranstaltung wird es sicherlich auch im nächsten Jahr wieder geben“, sagte Bernd-Martin Leonidas.

Es sei klar, dass viele das Wetter abgehalten hätte. „Man stelle sich jetzt aber mal vor, wie es gewesen wäre, wenn alle ihre reservierten Tische eingenommen hätten und noch der eine oder andere in die Stadt gekommen wäre? Die Fußgängerzone wäre „aus allen Nähten geplatzt“. Von daher wird man sich über die Rahmenbedingungen grundsätzlich Gedanken machen müssen“, resümierte der Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins.

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