Busse sind zu voll: Nicht alle Schüler können mitfahren

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Am Rothenstein können Schüler morgens mitunter nicht umsteigen. Der Bus sei zu voll, berichten Eltern.

Meinerzhagen – Morgens mit dem Bus zur Schule fahren zu können – für Fahrschüler aus dem Raum Valbert sei das seit Beginn des neuen Schuljahres ein „Glücksspiel“.

Das berichten Eltern, deren Kinder das Gymnasium (EGM) oder die Gesamtschule in Kierspe besuchen. Das Problem: Der Bus sei zu voll. Aktuell fahren morgens zwei Schulbusse der Linie R61 aus Valbert nach Meinerzhagen – einer auf direktem Weg, der andere steuert die umliegenden Ortschaften an und befördert die Schüler, die dort wohnen. Am Schulzentrum Rothenstein müssen diese dann in den anderen Valberter Bus umsteigen, um weiter zum ZOB fahren zu können. Dieser Bus sei allerdings häufig so voll, dass dieses Umsteigen nicht immer möglich sei. „Die Kinder stehen dann am Rothenstein und kommen nicht weiter“, schildern Eltern die Situation. Die Kinder würden zuhause anrufen und Eltern würden mit dem Auto kommen, um den Nachwuchs einzusammeln und zur Schule zu bringen. Zu Fuß sei es zu weit, um es pünktlich zum Unterrichtsbeginn zu schaffen.

Das zuständige Busunternehmen, die VWS, sei informiert worden. Der stellvertretende Betriebsleiter Dirk Schmelter berichtete auf Anfrage, dass man bereits mit der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) Kontakt aufgenommen habe. Diese werde prüfen, ob sie zusätzlich einen Transport der Schüler übernehmen könne. „Wir werden uns aber vor Ort ein Bild von der Situation machen“, kündigte Schmelter an. Anfang der Woche werde sich ein Mitarbeiter der VWS morgens einen Überblick verschaffen.

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