Traditioneller Lauf „Rund um die Genkel“

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Im Schneetreiben machten sich die Läuferinnen und Läufer heute morgen auf den Weg. ▪

MEINERZHAGEN ▪ „In diesem Jahr ist es ein Jubiläum“, freute sich Kai Uwe Bodenstein von der TSG Valbert, denn zum 40. Mal fand der Heinz-John-Gedächtnislauf „rund um die Genkel“ traditionell am heutigen 2. Weihnachtstag statt. Das Wetter bereitete allerdings ein paar Probleme.

Es war kein ausgesprochen gutes Laufwetter, das die hart gesottenen Sportlerinnen und Sportler heute erwartete, doch für viele ist diese Veranstaltung einfach Kult. Einige waren mit dem Auto gekommen, aber viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind die Strecke von Meinerzhagen bis an das Vorstaubecken der Talsperre gelaufen.

Es waren auch nicht so viele wie in den Jahren zuvor, die sich pünktlich am Vorstaubecken einfanden. Für die, die bekommen waren war es zudem eine echte Herausforderung, denn Minustemperaturen und dichter Schneefall machten den Lauf nicht immer zu einem reinen Vergnügen.

Kai Uwe Bodenstein, der nun bereits zum fünften Mal die Läufer am 2. Weihnachtstag zu diesem beliebten Lauftreff eingeladen hatte, hatte auch wieder eine große Menge Schokolade dabei. Von den 240 Tafeln Schokolade blieben aber am Ende viele übrig.

Wetterverhältnisse: Tour

um die Talsperre war

diesmal nicht möglich

Kurz nach 10 Uhr, inzwischen hatte heftiges Schneetreiben eingesetzt, gab Kai Uwe Bodenstein dann das Startsignal zum Lauf. Der führte wegen der schwierigen Schneeverhältnisse jedoch diesmal nicht um die Genkeltalsperre herum, sondern rund sieben Kilometer vom Vorstaubecken aus auf der Straße zum Dorf Genkel, dann über die Brücke und weiter über Güntenbecke zur Marienheider Straße und über Winzenberg wieder zurück zum Treffpunkt.

Wie in jedem Jahr gab es auch in diesem Jahr wieder Läufer, die zum ersten Mal an dieser beliebten Veranstaltung teilnehmen. Reinhard Hanke aus Meinerzhagen läuft zwar schon seit zehn Jahren und hat in diesem Jahr sogar am Marathon in Köln teilgenommen. Am Sonntag hat er sich mit den rund 40 bis 50 begeisterten Läuferinnen und Läufern auf die sieben Kilometer lange Strecke gemacht. Wer nicht mitlaufen wollte, der konnte sich auch in diesem Jahr wieder Erhard Schmidt anschließen. Der führte die Walker auf dem gleichen Weg der Straße entlang, jedoch nur jeweils eine halbe Stunde hin und zurück. Am Ende des sportlichen Vormittags bekam wieder jeder Teilnehmer eine Tafel Schokolade. ▪ bel

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