Kapitale Forellen sterben in der Volme

Leider nur noch ein totes Exemplar. - Fotos: vom Hofe

Meinerzhagen -  Die Renaturierung der Volme im Stadtgebiet war am Mittwoch Thema einer Bürgerinformations-Veranstaltung im Rathaus. Kürzlich schwammen tote Forellen in dem Bach

Von Horst vom Hofe

Mehr Licht, mehr Sauerstoff für den hier weitgehend verrohrten Bach, damit sich darin auch wieder Fische und andere Lebenwesen wohl fühlen und gut entwickeln können, so die Zielsetzung des Regionale-Projektes „Ein Kreis packt aus“.

Dass es durchaus Fischbesatz gibt, darunter offenbar auch wieder kapitale Forellen, das zeigt ein aktueller Fall möglicher Gewässerverunreinigung.

Ein Anwohner hatte am Dienstag zahlreiche tote Fische in der Volme im Bereich des Hit-Marktes und der Volmestraße entdeckt und dies der Polizei gemeldet. Die wiederum verständigte das Ordnungsamt der Stadt Meinerzhagen. Ein Mitarbeiter erkundete vor Ort die Situation, fand die von dem Bürger geschilderte Situation bestätigt und schaltete die zuständige Untere Wasserbehörde beim Märkischen Kreis ein. Thomas Langenbach als deren Vertreter untersuchte und stellte fest: „Es lag keine erkennbare Gewässerverunreinigung vor.“ In der zurzeit Niedrigwasser führenden Volme tummelten sich zahlreiche kleinere Fische. Warum es zum verstärkten Sterben der größeren Fische kam, lasse sich allenfalls mit einem der Trockenheit geschuldeten Sauerstoffmangel erklären , so der Befund.

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