Tödlicher Motorradunfall hat Folgen

Alle Jahre wieder kommt es in den Aggerkurven zu schlimmen Unfällen mit Motorrädern. ▪ Archivfoto: Schildchen

MEINERZHAGEN ▪ Der tödliche Unfall eines Motorradfahrers in den Aggerkurven auf der Landstraße 323 bei Meinerzhagen vom Sonntag war am Montag ein Thema in der Ratssitzung.

SPD-Fraktionssprecher Gerd Wirth verwies darauf, dass der Unfall möglicherweise glimpflicher ausgegangen wäre, wenn die Leitplanken – wie an anderer Stelle zum Teil üblich – mit zusätzlichem Aufprallschutz versehen gewesen wären. Er forderte die Stadt auf, in dieser Angelegenheit Kontakt mit dem zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW aufzunehmen und darauf zu dringen, dass solche Sicherungen zügig nun auch auf der von Motorradfahrern erfahrungsgemäß besonders stark frequentierten Strecke eingebaut würden. Der städtische Fachbereichsleiter Technischer Service, Jürgen Tischbiereck, informierte als Reaktion auf die Anfrage Wirths, dass er in dieser Angelegenheit schon tätig geworden sei. „Ich habe heute von diesem schlimmen Unfall und seinen besonderen Umständen in der Zeitung gelesen und mich gleich mit dem Landesbetrieb in Verbindung gesetzt.“

Der 20 Jahre alte Motorradfahrer aus Bergneustadt war am Sonntag gegen einen Befestigungspfeiler der Schutzplanke gerutscht und hatte sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. Es war im Übrigen leider nicht der erste tödliche Unfall eines Zweiradfahrers in den Aggerkurven. Als Reaktion auf eine Häufung von Unfällen war die Strecke zeitweilig sogar für Kradfahrer gesperrt worden. ▪ -fe

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