Die Einheit von Pferd und Reiter

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Vom Pferd aus mit Wasserpistolen auf Kerzen zielen – gar nicht so einfach. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Mit einem Geschicklichkeitsparcours und einem gemeinsamen Mittagessen endet am Sonntag das Tinkerlager, zu dem der Listerhof wieder einmal eingeladen hatte.

Vier aktionsreiche Tage für Pferde und Reiter hatten die Organisatoren vorbereitet, auf die sich die 30 Teilnehmer aus der näheren Umgebung, aus Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und aus Höxter am Mittwoch bei einer Warm-Up-Party einstimmen konnten. Der Austausch mit Gleichgesinnten und die Geselligkeit standen wie immer im Mittelpunkt dieses Treffens.

Eine Reiterrallye war am Donnerstag der erste Höhepunkt für die Pferde und Reiter. Bei einem Orientierungsritt konnten sie unter Beweis stellen, dass sie sich in unbekanntem Gelände zurechtfinden. Außerdem galt es, einige Aufgaben zu lösen, bei denen sie ihre Geschicklichkeit zeigen konnten. Verfehlungen wurden abends beim Reitergericht in humoriger Weise verhandelt und mit entsprechenden Strafen belegt, bevor der erste Tag mit der Musik der Folk-Rock-Band „Paddy goes to Holyhead“ in geselliger Runde ausklang (wir berichteten).

Ein Polo-Spiel und eine Fuchsjagd forderten am Freitag erneut Pferde und Reiter, und nach einer kurzen Nachtruhe wurde das Programm am Samstag bereits um fünf Uhr fortgesetzt. Zwei- und vierbeinige Frühaufsteher waren zu einem Sonnenaufgangsritt eingeladen, bei dem sich die Sonne allerdings nicht zeigte, sondern wieder einmal hinter Wolken versteckt blieb. Bei eher ungemütlichen Temperaturen standen dann Reiterspiele in der Reithalle auf dem Programm. In möglichst kurzer Zeit mussten die Reitergruppen verschiedene Aufgaben lösen. Zunächst galt es drei Minuten an der Longe zu reiten, die nur vom Schenkel des Reiters gehalten wurde und nicht herunterfallen und auch nicht durchhängen durfte. Während das die einen im Galopp schafften und dafür die höchste Punktzahl bekamen, blieben andere im Trab auf der sicheren Seite, erhielten dafür aber auch weniger Punkte. Doch auch hier galt: Dabeisein ist alles.

Wie gut die Reiter ihre Pferde kennen, wurde bei einem weiteren Spiel ermittelt, das alle in wenigen Sekunden erfolgreich meisterten. Mit verbundenen Augen erkannten sie die Vierbeiner auf Anhieb.

Die mussten bei weiteren Spielen Geduld beweisen, denn da war die Schnelligkeit und Treffsicherheit ihrer Reiter gefragt. Die mussten zunächst mit dem Mund eine Spielkarte aufnehmen und an den nächsten Reiter weiterreichen und dann mit der Wasserpistole einige Kerzen löschen. Zum Abschluss der vergnüglichen Spiele war Beweglichkeit und Findigkeit gefragt, denn es galt, mit einem großen Gymnastikball ein Pferd zu besteigen. Eine Übung, die vor allem den Zuschauern viel Freude bereitete.

Ein Tinkerrennen stand am Nachmittag auf den Programm und mit einem Fackelritt nach Valbert klang der Samstag aus. ▪ luka

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