Hundehaus fertiggestellt

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Das neue Hundehaus des Tierschutzvereins Meinerzhagen-Kierspe steht. Die Ausläufe und das gesamte Gelände wurden jetzt mit hohen Zäunen versehen.

MEINERZHAGEN ▪ Zum Meinerzhagener Schützenfest gönnten sich auch die Mitglieder des Tierschutzvereins Meinerzhagen-Kierspe eine kurze wohlverdiente Ruhepause von den Bauarbeiten am neuen Hundehaus sowie der Gestaltung der Umlage, die sie in den vergangenen Monaten zusätzlich zur ehrenamtliche Pflege der zahlreichen Katzen und anderer Tiere im voll ausgelasteten Tierheim beschäftigten.

Nach zweimaliger Fristverlängerung aufgrund des schlechten Wetters im Frühjahr wurde das neue Gebäude mit fünf Räumen termingerecht fertiggestellt. Die bisherigen Baukosten belaufen sich auf rund 130 000 Euro und wurden vom Land NRW mit 40 000 Euro bezuschusst. Vier Hunde und die fünf Hängebauchschweine, die seit drei Jahren in der Obhut der Tierschützer sind, sollen hier Asyl finden. Die Tiere können von den Zwingern in Freilufträume mit befestigtem Boden gelangen, die noch überdacht werden und an die sich große umzäumte Ausläufe anschließen. Außerdem wurde das ganze Gelände ebenfalls mit hohen Zäunen umgeben. Ein neu angelegter Fußweg führt jetzt von der höher gelegenen Landstraße zum Tierheim und dem neuen Hundehaus.

Doch die Arbeiten sind noch längst nicht abgeschlossen, es bleibt noch viel zu tun. Den Innenausbau des neuen Gebäudes wollen die Tierschützer in Eigenarbeit erledigen. Der Hof soll noch gepflastert werden. Die Vögel, die zurzeit provisorisch im überdachten ehemaligen Hauseingang untergebracht sind, sollen eine neue Voliere erhalten, damit der Eingang wieder genutzt werden kann.

Zur biologischen Klärung der Abwässer aus dem Hundehaus wird nach Vorgaben des Märkischen Kreises ein Bereich entsprechend angelegt und bepflanzt. Außerdem sollen, so will es nicht nur eine Auflage des Kreises, auf dem Gelände heimische Sträucher, wie Hartriegel, Haselnuss, Holunder, Weiden, gemeiner Schneeball, Faulbaum und Wildrosen gepflanzt werden, die im Gegensatz zu nicht heimischen Gehölzen Insekten und Vögeln als Nahrungsquelle und Lebensraum dienen können.

Dabei bitten die Tierschützer die Bevölkerung um Mithilfe. Wer solche Gehölze abzugeben hat und/oder spenden will, erreicht den Tierschutzverein unter der Rufnummer (0 23 54) 70 65 97. Aufgrund der Größe des Geländes würden die Tierschützer auch gern zwei kleine Obstbäume setzen sowie Himbeer- oder Brombeersträucher, von denen nicht nur Zweibeiner gern naschen. ▪ luka

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