Tiefgarage und Fußbodenheizung

So wird der Gebäudekomplex am Prumbomweg einmal aussehen. ▪ Visualisierung: mbg

MEINERZHAGEN ▪ Die Baugesellschaft mit Oliver Drenkard an der Spitze hat sich mit dem Neubau am Prumbomweg ein ehrgeiziges Ziel gesetzt.

3,7 Millionen Euro werden investiert, um hier eines der größten Bauprojekte zu realisieren, das in Meinerzhagen in den vergangenen Jahren „angepackt“ wurde.

Am Mittwoch wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht, das Richtfest stand an. Dabei verdeutlichten Oliver Drenkard und Architekt Thomas Hanses, welche Dimensionen das Mehrfamilienhaus hat: „Der umbaute Raum entspricht dem von 20 Einfamilienhäusern.“

„,Wohnen für ein langes Leben' bezeichnet eine wohnungswirtschaftliche Strategie, die über den klassischen Ansatz ,Wohnen im Alter' hinausgeht. Ziel ist es hierbei, Bewohnern aller Altersklassen ein adäquates Wohnungs- und Serviceangebot zu machen. So sind barrierefreie Wohnungen und Bäder, technische Bedienhilfen für Licht, Türen und Fenster, moderne Kommunikationstechnik und individuelle Services für Menschen aller Altersklassen nützlich. Sie steigern die Wohnzufriedenheit und damit die Lebensqualität“, erläuterte Drenkard und fügte hinzu: „Wir schaffen hier ein Gebäude, das sowohl in funktionaler als auch in technischer Hinsicht und unter energetischen Gesichtspunkten modernsten Anforderungen entspricht. Es werden 21 barrierefreie Wohnungen, vornehmlich als Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen zwischen 50 und 82 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Drei Wohnungen werden als barrierefreie Wohnungen angelegt. Im Erdgeschoss sind drei Gewerbeeinheiten für Arztpraxen oder ähnliches vorgesehen.“

Das Haus wird auch dem sozialen Bürgerzentrum „Mittendrin“ eine neue Heimat bieten. Die Wohnungen selbst beeindrucken durch modernste Technik. Zu erreichen sind sie einmal über eine Aufzugsanlage. Fußbodenheizung, Dämmung, Balkon/Terrasse, kontrollierte Be- und Entlüftung der Zimmer, Tiefgarage, videogestützte Zugangskontrolle – das sind nur einige Aspekte, die für hohen Wohnkomfort sprechen. Je nach Bedarf können die Wohnungen in „betreutem Wohnen“ geführt werden.

Dass bei dem Projekt auch der soziale Aspekt eine wichtige Rolle spielt, unterstrich Oliver Drenkard beim Richtfest: „Mit dieser Konzeption und dem Zusammenwirken von ,Mittendrin' und der Baugesellschaft soll auf der einen Seite für das Bürgerzentrum eine zukunftssichere Unterkunft geschaffen werden. Auf der anderen Seite möchte die Baugesellschaft für die Bewohner eine über den reinen Wohnflächenanspruch hinausgehende Qualität erreichen, welche die Bedürfnisse der älteren Generation, wie Selbstbestimmung, Individualität, soziale Bindungen und Kontakte, Geselligkeit, Sicherheit und so weiter abdeckt.“ ▪ beil

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