Von dieser Idee sollen der RSV Meinerzhagen und die Stadt profitieren 

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Bis zu 1300 Zuschauer lockte der RSV Meinerzhagen zu seinen Heimspielen ins Stadion an der Oststraße, darunter viele Fans aus umliegenden Orten. Davon könnte auch die Stadt profitieren.

Meinerzhagen - Der RSV Meinerzhagen lockt seit dem Aufstieg der 1. Mannschaft in die Fußball-Oberliga auch zahlreiche auswärtige Zuschauer an. Von diesem Effekt könnte die ganze Stadt, speziell der Einzelhandel und die Gastronomie, profitieren. Das jedenfalls glaubt Raimo Benger.

In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses präsentierte der Fraktionsvorsitzende der UWG einen Vorschlag, durch den Synergieeffekte entstehen sollen: „Die Idee entstand beim Stadtfest. Ich habe mich mit RSVern unterhalten und wir haben folgendes überlegt: Eine Eintrittskarte des RSV könnte in teilnehmenden Gastronomiebetrieben oder Geschäften vorgelegt werden, die dem Karteninhaber dann einen vorher festzulegenden Rabatt auf eine Essen oder den Einkauf gewähren. Das würde Kunden anlocken und auch dem RSV nutzen. Eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, glaubt Benger, der jetzt Gespräche über dieses Thema anregt. Dazu möchte er Stadt und Stadtmarketing mit ins Boot holen. 

Beim RSV ist Raimo Bengers Idee bereits ein Stück weit Realität. Das berichtet Vorsitzender Dirk Rebein: „Wir machen das bereits.“ Rebein erläutert, dass die Tickets zeitnah mit der Rabatt-Aktion eines heimischen Optikers gekoppelt sein werden. Und auch eine Fast-Food-Kette sei schon auf den RSV-Eintrittskarten vertreten gewesen. Die Aktion an sich hält Rebein für gut: „Wir überlegen immer, wie wir Sponsoren oder anderen Geschäftsleuten hier in Meinerzhagen helfen und als Fußballverein der Stadt auch etwas zurückgeben können. Da bietet sich auch so etwas an und es lässt sich sicherlich noch ausweiten. Auch wir sind bemüht, die Stadt Meinerzhagen zu pushen.“

Katharina Suerbier ist Geschäftsführerin des Stadtmarketing-Vereines. Sie findet Raimo Bengers Idee „sehr gut“. Schon in der kommenden Woche treffe man sich zu einer Vorstandssitzung unter Beteiligung einiger Einzelhändler. „Da werde ich das Thema auch ansprechen und dann hören, wie die heimischen Händler das bewerten“, kündigt Katharina Suerbier an. Die Marketing-Fachfrau sieht spontan weitere Möglichkeiten, die für einen Aufdruck auf den RSV-Eintrittskarten in Frage kommen könnten: „Das wäre ja auch eine Möglichkeit, für unsere Villa im Park zu werben. Dort kann sich bekanntlich jeder Bürger ja auch einmieten, etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern. Und sogar ein künftiges Meinerzhagener Stadtfest ließe sich auf diesem Wege bewerben und ankündigen.“

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