Nach der Laschet-Nominierung

Stracke-Appell: Geeint in den Wahlkampf

Markus Söder wäre Thorsten Strackes Wunschkandidat gewesen.
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Markus Söder wäre Thorsten Strackes Wunschkandidat gewesen.

Thorsten Stracke ist in Meinerzhagen CDU-Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzender. Er hatte im Vorfeld der Entscheidung über den Kanzlerkandidaten der Union keinen Hehl daraus gemacht, dass er persönlich Markus Söder den Vorzug geben würde.

Meinerzhagen – Nun ist es anders gekommen, Armin Laschet ist nach einer Entscheidung des CDU-Bundesvorstandes gemeinsamer Kandidat von CDU und CSU. „Ich habe einige Reaktionen bekommen und daraus erfahren, dass viele lieber Söder als Kandidaten gehabt hätten. Ich hoffe nun, dass der CDU-Bundesvorstand so klug war, die Konsequenzen dieser Entscheidung zu bedenken“, sagte Stracke am Dienstag auf Anfrage.

„Ein guter Vorsitzender“

Armin Laschet hält Stracke für einen guten CDU-Vorsitzenden. „Er hat die Partei zusammengeführt und nun ist er Kandidat. Punkt“, reagierte der Meinerzhagener auf die Entscheidung. Wichtig sei jetzt, dass die Union geeint in den Wahlkampf gehe, nur dann könne es einen Erfolg geben. „Dabei gehe ich davon aus, dass Markus Söder Armin Laschet unterstützen wird. Das wäre auch ein wichtiges Signal an die Partei-Basis“, blickt Thorsten Stracke voraus.

Der Meinerzhagener Kommunalpolitiker geht davon aus, dass die Grünen stärkster Konkurrent der CDU werden: „Diese Wahl wird für die Union kein Selbstläufer. Nun hängt sehr viel davon ab, wie es Laschet gelingt, die Basis zu mobilisieren.“

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