Einmal Bodensee und zurück – auf dem Fahrrad

Auch die kleinen Details der Strecke müssen von Thomas Duras (rechts) und seinem Tourbegleiter Andreas Kuhn beachtet werden.

Valbert - „Ich hätte gerne neue Haare.“ Spontan äußert das schwerkranke Mädchen diesen Wunsch. Diese anrührende Bitte ist ein Teil der Motivation, die Thomas Duras auch 2015 wieder für krebskranke Kinder in die Pedalen seines Fahrrades treten lassen wird.

Von Monika-Marie Finke

Im vergangenen Jahr fuhr der engagierte Valberter bei der ersten Spendentour 3500 Euro für das Kinderhospiz Balthasar in Olpe ein. Schon damals war für ihn und sein Team klar: „Wir machen weiter, um schwerkranken Kindern zu helfen.“

In diesem Jahr werden es nicht „nur“ 500 Kilometer sein, auf denen Thomas Duras Spenden für „Strahlemännchen“ sammeln möchte; 2015 will der engagierte und sportliche Mann auf der doppelten Anzahl von Kilometern Spenden für krebskranke Kinder sammeln. Sein Ziel heißt: „Einmal Bodensee und zurück.“ Und das sind halt etwa 1000 Kilometer.

Thomas Duras möchte, dass Kinder so lange wie möglich Kinder bleiben können, auch wenn sie schwer erkrankt sind. „Es sind die kleinen Wünsche, die wir durch die Spenden aus dieser Aktion erfüllen möchten“, sagt er. Und mit dem ‚Wir‘ meint Duras nicht nur seine Frau Stella und Tochter Damaris – die voll hinter seiner zweiten Spendentour stehen – sondern in erster Linie auch seinen Freund und für ihn unverzichtbaren Tourenbegleiter Andreas Kuhn. Mit dazu gehört natürlich auch das zehnköpfige Team, das mit ihm die Strecke plant. Andreas Kuhn ist für den 50-jährigen Radfahrer „meine Mama“, denn er wird es sein, der den Mann auf dem Rad während der Strecke alle 40 Kilometer mit Getränken, Bananen, Elektrolyten und mehr versorgen wird. „Ohne ihn würde es nicht gehen, denn er wird dafür sorgen, dass wir nach den Tageskilometern ein Dach über dem Kopf haben, dass es etwas zu essen gibt, dass eine Massage möglich ist“, erzählt der Mann, den seine Freunde Pommes nennen.

250 Kilometer pro Tag sind geplant. Eine tolle Herausforderung für den Mann, der durch eigene Erkrankung sehr genau weiß, wie es ist, körperlich unten zu sein. Aus seinem Burnout kam er durch harte Arbeit an sich heraus. „Mir geht es gut und ich möchte durch diese zweite Spendentour etwas abgeben. Deshalb engagiere ich mich sozial für die Kinder“, sagen er und sein Team.

Mit im Boot bei der Tour, die am 11. September starten wird, sind heute schon einige Sponsoren wie Markus Blumenthal von der Ihne-Apotheke und „Zweirad Meyer“ aus Attendorn. „Es wäre richtig toll, wenn die Stadt uns wieder mit unterstützen könnte“, wünscht sich der Sportler. Und: „Weitere Sponsoren sind willkommen.“ Wer also sein Firmenlogo auf den Shirts des Teams „Radeln für Strahlemännchen“ sehen und mit Sach- oder Geldspenden diese Aktion unterstützen möchte, kann sich mit Thomas Duras, Tel. 01 71/3 23 51 88, oder E-Mail duras-mail@t-online.de, in Verbindung setzen und das Spendenkonto Strahlemännchen bei der Volksbank im Märkischen Kreis „füttern“.

„Es wäre fantastisch, wenn uns viele Menschen unterstützen, um durch diese Aktion Strahlemännchen (www.strahlemaennchen.de) zu ermöglichen, ein Lachen ins Gesicht der krebskranken Kinder zu zaubern. Denn wer diese tapferen Kinder sieht, bekommt einen anderen Blick auf das wirklich Wichtige im Leben.

Spendenkonto Strahlemännchen: Volksbank Märkischer Kreis, Kto.: 11 46 89 01 02; IBAN: DE 2644 7615 3411 4689 0102.

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