Valberter möchte 3000 Kilometer mit dem Rad zurück legen und Spenden sammeln

Thomas Duras mit dem Fahrrad auf dem Pilgerweg

Bei seiner ungewöhnlichen Pilgertour per Rad, bei der Thomas Duras für das BWW Valbert in die Pedale treten wird, ist er sich der Unterstützung eines Sponsorenteams sicher.
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Bei seiner ungewöhnlichen Pilgertour per Rad, bei der Thomas Duras (rechts im Bild mit seiner Frau und Tochter) für das BWW Valbert in die Pedale treten wird, ist er sich der Unterstützung eines Sponsorenteams sicher. Bürgermeister Jan Nesselrath hat die Schirmherrschaft übernommen.

„Eigentlich bin ich ein Otto-Normalverbraucher“ sagt Thomas Duras, genannt Pommes, von sich selbst. Dann lacht er auf seine so eigene Art. „Oder doch nicht, denn man muss schon etwas verrückt sein, um so ein Projekt durchzuziehen.“

Valbert – 3000 Kilometer will der Valberter per Rad von Pamplona beginnend bis zurück nach Valbert, wo der 56-Jährige seit 28 Jahren lebt, zurücklegen. „Das ist schon eine Hausnummer“, sagt er selbst darüber. Angst vor seiner eigenen Courage habe er nicht. „Solange ich beim Radfahren meine eigene Ruhe habe, ist alles in Ordnung. Ich weiß ja, wofür ich das tue. Die Hauptsache bin nicht ich, sondern ist das Blindenwerk Westfalen in Valbert, das auf Spenden angewiesen ist. Für das werde ich in die Pedalen treten. Jede Spende, die auf der Tour eingeht, geht zu 100 Prozent dorthin.“

„Mein Herz hängt am Sozialen“

2014 fuhr Thomas Duras bereits für das Kinderhospiz Balthasar in Olpe, 2015 dann für den Verein Strahlemännchen. „Mein Herz hängt am Sozialen“, so der begeisterte Biker. „Diese Tour wird meine letzte sein und dann sollte es was Großes werden. Ich möchte damit viele Leute erreichen.“

Seine Begeisterung zog nicht nur Bürgermeister Jan Nesselrath, der spontan die Schirmherrschaft übernahm, in den Bann, sondern auch Sponsoren wie die Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen, die Meinerzhagener Baugesellschaft, das Unternehmen Busch+Müller sowie die Werbeagentur P.AD. „Ohne Sponsoren wäre das Ganze überhaupt nicht möglich“, weiß das Team um Thomas Duras. „Es ist bewundernswert, was Thomas Duras da auf die Beine stellt und seine private Zeit in den Dienst einer guten Sache stellt“, so Roman Kappius, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen. Oliver Drenkard, Geschäftsführer der Meinerzhagener Baugesellschaft, sagt: „Wir als Akteur der Stadtentwicklung sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und unterstützen diese Aktion gern.“ Mit kreativen und innovativen Ideen unterstützt die Werbeagentur P.AD. mit dem Geschäftsführer Andree Höfer die Aktion, die für ihn ein soziales Engagement im heimischen Umfeld beinhaltet. So wird der Jakobsweg inhaltlich auf der von der Agentur gestalteten Webseite www. jakobsweg-valbert.de begleitet.

Lange Vorbereitungszeit

Thomas Duras und sein Team hatten eine lange Vorbereitungszeit. „Jetzt kommt Tempo in die Sache“, sagt der Valberter. „Ich glaube, wenn ich den ersten Tritt in die Pedale mache, erst dann geht es für mich richtig los.“ Der Start in Pamplona ist für den 19. August geplant. Über den Jakobsweg soll es in 16 Tagen nach Santiago gehen, von dort über Gijón, Santander und Bilbao entlang der französischen Atlantikküste über Bordeaux in Richtung Tours nach Saint-Cyr-sur Loire. Weiter über Paris und Luxemburg bis nach Deutschland, dann via Trier, Koblenz und Olpe zurück nach Valbert.

150 Kilometer pro Tag

150 Kilometer pro Tag sind geplant. „Die ersten Tage werde ich mit Andreas Kuhn, der mich mit dem Wohnmobil als meine 'Supermama' begleitet, unterwegs sein. Später wird Thomas Boele mit seinem Motorrad hinzukommen“, erklärt Thomas Duras. „Jede Spende zählt, egal ob groß oder klein. Es wäre toll, wenn da ein gutes Sümmchen zusammenkommt. Es ist für eine gute Sache.“

Spendenkonto

Blindenwerk Westfalen IBAN: DE 08 4585 1665 0001 0029 71

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