„Theater auf Tour“ bringt „Hui Buh“ auf die Bühne

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Kunibert ist befreit, der böse Geist verbannt und alle sind glücklich. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Ein Wiedersehen mit der bekannten und beliebten Figur Hui Buh, dem Schlossgespenst, gab es am Dienstag in der Stadthalle. Auf Einladung der Kulturgemeinde konnte der sympathische Schlossgeist an diesem Nachmittag auf der Bühne sein gespenstiges Potenzial unter Beweis stellen.

Dazu waren Kinder und Erwachsene eingeladen und erlebten die turbulente Aufführung des „Theater auf Tour“ mit dem Stück „Hui Buh, das Schlossgespenst – Der verfluchte Geheimgang und das mysteriöse Geisterbuch“. Schade, dass nur wenige an diesem Nachmittag in die Stadthalle kamen, denn diese Geschichte von Hui Buh und Tommy hätte mehr Besucher verdient gehabt.

Für viele Kinder war es sicherlich ein Wiedersehen mit einer beliebten Figur aus Hörspiel und Film. Als Theaterstück kam es erstmals mit dem „Theater auf Tour“ auf die Bühne. Und so wurde es an diesem Nachmittag in der Stadthalle ziemlich schaurig und äußerst spannend. Denn mit der Lizenz zum Spuken treibt seit langer Zeit Hui Buh sein Unwesen auf Schloss Burgeck. Um das Schloss ranken sich viele Geschichten und selbst Hui Buh kennt sie nicht alle. Da ist zum Beispiel die Legende von Kunibert und Gerlinde und dem grausamen Schurken Graf Morticor. Gemeinsam mit Tommy geht Hui Buh dieser alten Legende auf den Grund. Das ist aber nur der Anfang einer abenteuerlich, spannenden und mit vielen Überraschungen gespickten Geschichte, in der Hui Buh und Tommy in den tiefsten und dunkelsten Teil von Schloss Burgeck eindringen. Dort gibt es einen dunkler Geheimgang, der zum Dorfwirtshaus führt. Als sie den Geheimgang öffnen, entweicht der Geist Kunibert. Auf der weiteren Suche durch die Geheimgänge des Schlosses stoßen sie auf ein mysteriöses Zauberbuch. Leider sagte Hui Buh aus Versehen den Zauberspruch falsch auf und der König und der Kastellan verlieren ihr Gedächtnis. Im Wirtshaus angekommen, treffen sie auf die Nichte der Besitzerin, Sophie. Gemeinsam mit Gerlinde, der schönen Wirtin, können sie dann aber Kunibert aus den Fängen des Grafen Morticor befreien. Auch den bösen Grafen zu verbannen gelingt ihnen noch und am Ende sind Kunibert und Gerlinde wieder vereint. Natürlich sagte Hui Buh auch den Zauberspruch noch einmal richtig herum auf, sodass im Schloss alle ihr Gedächtnis wieder finden.

Das turbulente Spiel zog die Zuschauer in ihren Bann. Begeistert verfolgten sie die Handlung und unterstützen Hui Buh lauthals. Das malerisch gestaltete Bühnenbild und ein abwechslungsreicher Lichtwechsel machten diese Inszenierung für alle zu einer kurzweiligen und mit Überraschungen gespickten gespenstischen Unterhaltung.

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