Schnelles Internet für Meinerzhagen

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Auch an der Kreuzung Oststraße laufen die Arbeiten zur Verlegung der Glasfaserkabel. Im kommenden Jahr sollen dann die ersten Anlieger in der Innenstadt in den Genuss des schnellen Internets kommen.

Meinerzhagen - Schnelles Internet für Meinerzhagen – das war bislang nur Zukunftsmusik. Übertragungsraten von 100 Mbit pro Sekunde, für Volmestädter reines Wunschdenken.

Doch das soll sich bald ändern – und Beweise für die Anbindung ans Glasfasernetz finden sich momentan bereits in der Innenstadt. Die Telekom ist dabei, im Bereich Oststraße/Birkeshöhaufstieg, Hauptstraße und Krim Kabel zu ziehen, die einmal Grundvoraussetzung für die Anbindung auch privater Kunden sind.

In diesem Jahr wird allerdings niemand mehr von der Technik profitieren, die in vielen anderen europäischen Ländern bereits Standard ist. „Verfügbar wird das schnelle Internet im Innenstadt-Bereich erst im kommenden Jahr sein. Wann genau, das kann ich noch nicht sagen“, teilte Telekom-Pressesprecher André Hofmann auf Anfrage mit. 

Zunächst habe die Telekom die Meinerzhagener Maßnahme bei der Bundesnetzstelle angemeldet, jetzt sei der Weg frei für den Ausbau, erläuterte Hofmann weiter. „Es geht um bis zu 100 Mbit pro Sekunde“, fügte er hinzu. Die sogenannte Indoor-Versorgung richte sich an Meinerzhagener Privathaushalte. Dass allerdings sofort und in jeder Wohnung der Zugriff auf das Glasfasernetz möglich sein wird, kann Hofmann nicht bestätigen. „Einen 100-prozentigen Ausbau wird es nicht geben. Es wird auch in Meinerzhagen so sein, dass einzelne Häuser zunächst nicht angeschlossen werden können.“ 

Die Erdarbeiten in der Volmestadt sollen nach und nach erweitert und auf weite Teile des Stadtgebietes ausgedehnt werden. Dabei arbeitet die Telekom auch mit der Stadt zusammen. „Momentan und in den kommenden Wochen passiert das an der Birkeshöhstraße, am Dränkerkamp, an der Haupt- und Oststraße und an der Gerichtstraße“, erläuterte Klaus Glaubitz vom Bereich Stadtplanung. Zur Verlegung der Glasfaserkabel nutze man dabei bereits vorhandene Leerkabel, erläutert er. „Die Kabel werden einfach durchgeschoben“, fügt er hinzu. Außerdem würden Verteilerschränke aufgestellt, von denen aus die Kabel zu den Häusern gelegt werden.

Die Ausschreibung der Arbeiten sei EU-weit erfolgt, den Zuschlag für das Meinerzhagener Projekt habe eine Firma aus dem ostfriesischen Leer erhalten, wird informiert. Wer sich 2019 für einen Hausanschluss interessiert, der muss allerdings selbst aktiv werden und einen Antrag stellen. Ob das schnelle Internet für sein Wohngebiet bereits verfügbar ist, kann jeder Interessent auf der Homepage der Telekom überprüfen.

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