Planung läuft auf Hochtouren - Kirchplatz wird für 295.000 Euro umgestaltet

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Der Eingang im Norden soll behindertengerechter werden.

Meinerzhagen - Es ist schon ein stolzes Sümmchen, das in der Entwurfsplanung für das Regionale-2013-Projekt „Innenstadt Meinerzhagen – Umgestaltung des Kirchplatzes“ steht. Genau gesagt sind es rund 295 000 Euro, welche die Stadt und die Evangelische Kirchengemeinde ausgeben wollen.

Letztendlich bleiben auf der Ausgabeseite aber „nur“ 118 000 Euro übrig. Denn die restlichen 60 Prozent der Kosten „federt“ im positivsten Fall ein entsprechender Landeszuschuss ab. Davon machte auch der Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt seine einstimmige Zustimmung zur vorgelegten Planung abhängig. 

Sebastian Horstkötter vom Büro Kraft.Raum aus Krefeld.

Zuvor hatte Sebastian Horstkötter vom Büro Kraft.Raum aus Krefeld die Planung dem Ausschuss eingehend erläutert. Dabei stellte er die vier Hauptmaßnahmen vor: Die Neugestaltung der Bereiche vor den drei Kirchzugängen, den Bau eines barrierefreien Kirchzugangs im Norden (Zuweg Volksbank), die Vergrößerung der Platzfläche in Richtung Süden (Gaststätte Zur Rose) und den Bau eines „Vorplatzes“ zwischen Kirchplatz und Gemeindesaal. 

Größter Tiefbauaufwand

Der Platz vor dem Gemeindesaal soll zur Terrasse umgestaltet werden. Statt wie jetzt leicht hügelig rauf, geht es dann über Stufen und die Rampe runter. 

Letzterer Teil erfordert dabei den insgesamt größten Tiefbauaufwand. Denn die dort im Moment vorhandene Rasenfläche soll bis auf das Höhenniveau des Hauseinganges abgegraben werden. Nach ihrer Herrichtung wird die Fläche als Terrasse nutzbar sein. Dafür soll vom Gemeindesaal aus noch ein Türdurchbruch erfolgen. Die neuen Uferbereiche erhalten Sitzstufen. 

Die drei Zugänge zur Kirche werden durch ein anderes Pflaster als bisher erstellt. Neben diesem optischen Aspekt ist an der Nordseite die Schaffung einer Rampe mit kombinierter Stufenanlage vorgesehen. Neben diesen bautechnischen Gestaltungen sollen die zahlreichen Veränderungen im Bereich der Beetanlagen, weitere neue Anpflanzungen in den Grünflächen oder Pflanzkübeln, den Platz verschönern und zum Verweilen einladen. Werden die Zuschussmittel gewährt und laufen die noch ausstehenden Abstimmungen mit dem Landschaftsverband Westfalen Lippe über eine eventuelle „archäologische Begleitung“ erfolgreich ab, könnten die Arbeiten im nächsten Jahr starten.

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