Doppelter Antrag für Steinbruch Albus

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Abgesperrt, aber noch nicht endgültig geschlossen. Über dem Steinbruchgelände „schweben“ zurzeit noch zwei Anträge mit zukunftsträchtiger Wirkung.

Meinerzhagen/Drolshagen - Bereits zum Ende vergangenen beziehungsweise zu Beginn dieses Jahres wurde in Drolshagen-Hespecke kein Abbaumaterial im Steinbruch Albus mehr ausgegeben.

Auch so mancher Kunde aus Meinerzhagen nutzte bis dahin die Nähe des Betriebes, um sich dort Schotter zu besorgen. In der Folge wurden bis jetzt auch die technischen Anlagen zur Bearbeitung des aus dem Steinbruch gewonnen Materials abgebaut.

Zuletzt waren die Arbeiter mit einem Abbruchbagger damit beschäftigt, das kleine Bürogebäude, in dem auch die Wiegeanlage untergebracht war, abzubrechen. Danach wurde das Gelände mit einem Bauzaun abgesperrt.

Wer nun wegen dieser Fakten denkt, dass der Betrieb dort bereits endgültig eingestellt sei und mit den in der ursprünglichen Genehmigung angeordneten Rückbau- oder Renaturierungsmaßnahmen begonnen werde, ist zumindest im Moment auf der falschen Spur. Denn eine Anfrage der MZ beim Kreis Olpe hat ergeben, dass sowohl ein Antrag auf Erweiterung, als auch parallel dazu auf Betriebseinstellung, gestellt wurde und sich im umfangreichen und langwierigen Verfahren befindet. 

Zeitraubend ist hierbei vor allem die Beteiligung diverser öffentlicher Träger, Institutionen und Behörden. Nach Einschätzung der Fachleute im Olper Kreishaus steht eine Entscheidung frühesten Mitte 2018 an. Sollte hierbei dann eine Teil- oder vollständige Schließung erfolgen, könnte in unterschiedlichem Umfang mit der „Aufarbeitung“ des Geländes begonnen werden.

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