Haus Nordhelle übernimmt Bewirtung in der Stadthalle

Die Küche von Haus Nordhelle „kümmert“ sich schon um die Versorgung der Mensa des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen. Nun wird die Valberter Einrichtung auch das Catering für die Stadthalle übernehmen. - Archivfoto: Müller

MEINERZHAGEN -  Nachdem der bisherige Pächter der Stadthallen-Gastronomie, Gerd Lingenberg, nach nur knapp einem Jahr das Projekt „Stadthaus“ als gescheitert ansah und um Auflösung seines Vertrags mit der Stadt bat, hat sich nun eine erste konkrete Nachfolgelösung ergeben.

Von Horst vom Hofe

Der Rat der Stadt Meinerzhagen stimmte in nichtöffentlicher Sitzung dem Vorschlag der Geschäftsführung des städtischen Eigenbetriebs Stadthallengastronomie zu, wonach ab September das „Haus Nordhelle“ im Wege einer Catering-Vereinbarung die Bewirtung von Veranstaltungen in der Stadthalle übernimmt.

„Wir freuen uns, dass wir auf diese Weise den gastronomischen Service in der Stadthalle in vollem Umfang sicherstellen können“, erklärte gegenüber der MZ Stadtmitarbeiterin Sabrina Markus, die als Geschäftsführerin des für die Verpachtung zuständigen Eigenbetriebs fungiert.

Weil die Suche nach einem neuen Pächter, der auch das Stadtrestaurant übernehmen soll, sich weiterhin als schwierig erweist und man bislang noch keinen Erfolg vermelden konnte, waren die Verantwortlichen am Ende sehr froh über die jetzt gefundene Lösung.

Die Zusammenarbeit mit dem Küchenbetrieb von Haus Nordhelle bewährt sich im Stadtgebiet schon an anderer Stelle. So ist die kirchliche Tagungsstätte zuständig für das Catering in der Schulmensa des Evangelischen Gymnasiums.

Der kaufmännische Geschäftsführer von Haus Nordhelle, Kai Uwe Kersten, nimmt die neue Herausforderung sehr gern an. Er sieht darin auch eine neue Chance für die Einrichtung, durch eine Ausweitung ihrer gastronomischen Dienstleistungen zu zusätzlichen Einnahmen zu kommen, was auch für den Fortbestand von Haus Nordhelle in allgemein schwieriger gewordenem Umfeld von Bedeutung sein kann.

Bei allen Veranstaltungen in der Stadthalle, von der Familienfeier über Tagungen, vom Firmenevent bis hin zu Kultur und Geselligkeit, wird künftig die Küche von Haus Nordhelle jeweils in Absprache mit dem Veranstalter für den gewünschten gastronomischen Service sorgen: Getränke und Speisen werden dabei nach Wunsch auch serviert. „Wir werden dafür neben unserem eigenen Stammpersonal jeweils auch auf einen Pool von dafür geeigneten Leihkräften zurückgreifen“, erläutert Kersten. Vom belegten Brötchen bis zum Kanapee mit Kaviar, von Kaffee und Kuchen bis hin zum kalten und warmen Bufett reichen die Möglichkeiten, zeigt Kersten auf und kann neben hoher Qualität der Produkte dabei auch eine attraktive Preisgestaltung garantieren.

Die ersten Veranstaltungen werden bereits im September betreut. Die jetzt eingangene Zusammenarbeit ist zunächst auf ein Jahr befristet, teilte Sabrina Markus mit. Das Stadthallenrestaurant selbst und die Kegelbahn bleiben zunächst weiter geschlossen, bis sich auch hierfür eine Lösung gefunden hat, woran weiter gearbeitet wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare