Sturmtief „Niklas“ fegt durch Meinerzhagen

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In der Schnörrenbach musste die Feuerwehr gegen 15.45 Uhr diesen Baum von der Straße befördern.

Meinerzhagen - Sturmtief „Niklas“ zog zwar nicht ganz an Meinerzhagen vorbei, bis Dienstagnachmittag, 17 Uhr, richtete das Unwetter in der Volmestadt und in den Außenbezirken allerdings keine größeren Schäden an. Das bestätigte der stellvertretende Wehrleiter Ulrich Blumenrath am frühen Nachmittag.

Von Jürgen Beil

Die meiste Arbeit hatte die Feuerwehr mit dem Baum, der gegen 15.45 Uhr kurz vor der Schnörrenbach auf die L 528 stürzte. Kurz danach fiel ein weiterer Baum in der Ortslage Schlenke auf die Landstraße 323.

Bis dahin hatte es bereits vier „witterungsbedingte Einsätze“ für die Feuerwehr gegeben. Los ging es mit einem vom Sturm entwurzelten Baum, der um 8.25 Uhr die Straße im Industriegebiet Scherl blockierte. Einsatzkräfte des Löschzuges 1 rückten aus und beseitigten das Hindernis.

Um 8.45 Uhr erwischte es einen Baum in Echternhagen. Auch er hielt einer Böe nicht stand und fiel auf die Straße. Diesmal waren es Helfer des Löschzuges 2, die sich um den Stamm kümmerten und ihn zersägten.

Um 10.49 Uhr rückte der Löschzug 1 erneut aus, diesmal zur Marienheider Straße. Dort war in Höhe des Flugplatzes ein Baum auf die Straße gefallen, wieder war eine Sturmböe Schuld. Auch mit diesem Hindernis hatte die Feuerwehr kein Problem.

Nur vier Minuten später musste erneut der Löschzug 2 „durchstarten“. Ein umgestürzter Baum zwischen Hardenberg und Grünewald machte das Eingreifen der Wehr nötig.

Die Bahn sah sich sogar gezwungen, den Schienenverkehr zeitweise komplett einzustellen. Davon betroffen war natürlich auch die Strecke Köln-Meinerzhagen, auf der nichts mehr ging.

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