Unfall in Meinerzhagen

CO2 strömt aus: Fünf Verletzte in Metallbetrieb

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Meinerzhagen - Bei einem Unfall in einem metallverarbeitenden Betrieb sind am Montagmorgen fünf Personen teilweise schwer verletzt worden. Das Ventil eines Brandlöschsystems hatte sich gelöst, CO2 war ausgeströmt. 

Bei einem schweren Betriebsunfall in Meinerzhagen wurden am Montagmorgen fünf Personen teilweise sogar schwerverletzt. In einem metallverarbeitenden Betrieb im Industriegebiet "Zum Schnüffel" hatte sich bei Wartungsarbeiten an einem Brandlöschsystem das Ventil einer Gasflasche gelöst, worauf sich diese durch den entweichenden Druck in Bewegung setzte, erklärte die Polizei. 

Dadurch seien die betroffenen Personen unmittelbar verletzt worden. Bei dem Gas handelte es sich um Kohlendioxid. Dieses birgt als gängiges Löschmittel ebenfalles Gefahren: Es wirkt in hohen Konzentrationen toxisch, weil es den Sauerstoff verdrängt. In diesem Fall handelte es sich jedoch um eine kleinere Anlage, mit der eine Zerspanungsmaschine abgesichert wurde. Die dabei anfallenden Mengen CO2 gelten als unkritisch, weil sich das Gas sofort mit der Umgebungsluft vermischt.

Noch keine Angaben konnte die Polizei darüber machen, ob es sich bei den Verletzten um Mitarbeiter des Herstellers für medizinische Produkte handelt, oder ob auch auch Angestellte von Fremdfirmen betroffen waren. 

Großeinsatz der Retter

Für die Rettungskräfte entwickelte sich ein Großeinsatz: Nachdem zunächst ein Schwerverletzter gemeldet worden war, wurde sogar auf das Einsatzstichwort "ManV 5" hochalarmiert. 

Eine umfangreiche Logistik zur Betreuung von Verletzten wurde Fall aber nicht benötigt. Zur Unterstützung kam ein Rettungswagen aus dem Oberbergischen Kreis, es waren zwei Notärzte im Einsatz. 

Allerdings konnten die Betroffenen zügig in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand lebensgefährlich verletzt.

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