Streit um die Vorfahrt eskaliert

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Symbolbild

Meinerzhagen - Der Streit um die Vorfahrt auf der Meinerzhagener Bergstraße ist am Freitagabend eskaliert. Statt nachzugeben, ließen die Beteiligten die Fäuste sprechen. Einen prügelten sie gar krankenhausreif. 

An einer Fahrbahnverengung konnten sich gegen 20.15 Uhr zunächst zwei Fahrer nicht einigen, welcher ihrer Wagen zuerst fahren darf. Also standen sich ihre beiden Pkw dort zunächst gegenüber und hupten sich gegenseitig an. Weil das aber nicht zum gewünschten Ergebnis führte, stiegen die beiden jungen Männer schließlich aus und fingen an, lautstark darüber zu streiten, wer hier hätte warten oder fahren müssen. 

Nun war aber mittlerweile ein drittes Auto dazu gekommen, das zwangsläufig ebenfalls die Engstelle nicht passieren konnte. Also stiegen die beiden Insassen ebenfalls aus. Aus dem verbalen Schlagabtausch wurde jetzt eine handfeste Schlägerei, in deren Verlauf alle vier Beteiligten verletzt wurden. Ein 23-jähriger Meinerzhagener wurde so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nach ambulanter Behandlung konnte er wieder entlassen werden. 

Gegen ihn und drei weitere Mitstreiter aus Kierspe (21 und 19) und Meinerzhagen (25) wird nun unter anderem wegen Beleidigung, Nötigung und Körperverletzung ermittelt.

Die Nachfrage der Polizei, warum nicht einer der Beteiligten nachgegeben und so die Situation entschärft habe, konnte laut Mitteilung der Polizei niemand beantworten. Der Sachverhalt soll nun dem Straßenverkehrsamt zugeleitet werden, um zu prüfen, ob die jeweiligen Fahrerlaubnisinhaber grundsätzlich geeignet sind, am Straßenverkehr teilzunehmen.

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