Straßenbauer haben den Schützenfesttermin im Blick

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Endlich Frühlingsbeginn nach langer Winterpause. Auch auf der Baustelle am Siepener Weg wird jetzt wieder gebaut. Zwischen Dränkerkampstraße und Fröbelstraße wird der Vollausbau der Straße fortgesetzt. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Das erste August-Wochenende hat Olaf Bühren, Projektleiter für die Südumgehung beim Landesbetrieb Straßen NRW, ganz dick mit rot in seinem Terminkalender markiert. Denn dann ist Schützenfest in Meinerzhagen. Bis dahin ist noch einiges abzuarbeiten für die Männer vom Bau.

Im Gespräch mit der MZ zeigte er sich optimistisch, dass sich dann Straßenbauer und Schützen nicht ins Gehege kommen. „Die Straße wird entlang des Schützenplatzes und auf jeden Fall auch bis in die Einmündung zur Heerstraße bis dahin fertig sein“, informiert Bühren. Und auch der Marsch der Schützen aus der Innenstadt über die Gerichtsstraße und die Heerstraße bis zur Vogelrute werde ungehindert möglich sein, verspricht er und setzt dabei voll auf die Leistungsfähigkeit der mit der Baumaßnahme betrauten Tiefbaufirma. Die habe es wie versprochen auch geschafft, die Zufahrtmöglichkeit zum Wohngebiet Brannten/Fumberg bis zum Wintereinbruch kurz vor Weihnachten wieder zu gewährleisten.

Dass die Winterpause auf der Großbaustelle am Ende aber fast drei ganze Monate lang dauern sollte, hatte man zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen können. Jetzt aber geht es seit bereits einigen Tagen unter Hochdruck weiter.

Wie schon berichtet, musste die Heerstraße im Zuge der Arbeiten aktuell wieder ab dem Eisenbahnviadukt oberhalb der Gerichtsstraße sowie ab der Einmündung Bergstraße gesperrt werden. Grund sind hier Kanalbauarbeiten. Die Stadt baut den schadhaften und nicht mehr ausreichend großen Hauptsammler neu, der von Schnüffel kommend Richtung Innenstadt verläuft.

Dieser Kanalbau muss auch im weiteren Verlauf Richtung Schnüffel erst gebaut sein, um anschließend dann auch in diesem Bereich mit den Straßenbauarbeiten auf der neuen Trasse der Südumgehung beginnen zu können.

In den nächsten rund vier Wochen konzentrieren sich die Arbeiten an der Südumgehung auf zwei Teilstücke: Vom neuen Kreisverkehr am Schützenplatz in Richtung Trotzenburg werden die Böschungen profiliert, um im Anschluss die Lärmschutzwände aufstellen zu können. Außerdem sind noch eine Rest arbeiten an Versorgungsleitungen zu erledigen. Sobald dies abgeschlossen ist, beginnt der eigentliche Straßenbau. Der wird auch auf dem Teilstück zwischen der B 54 bei Tarrenbrink entlang der Straße Zum Schnüffel und dem Warnamtsgelände bis in Höhe des Hotels Zum Schnüffel jetzt weiter vorangetrieben.

Ein weiterer Bauabschnitt umfasst die Fertigstellung der Straße entlang des Schützenplatzes und die Herstellung des neuen Einmündungsbereichs zur stadteinwärts führenden Heerstraße. Bis zum Sommer sollen diese Arbeiten erledigt sein, so dass dann ein weiterer großer Abschnitt der Umgehungsstraße fertig ist.

In weiteren Etappen wird der Straßenbau noch in diesem Jahr auf weitgehend neuer Trasse Richtung Schnüffel/Scherl vorangetrieben. Ziel ist es, hier bis zu Jahresende angekommen zu sein. Wegen dieser Arbeiten wird die Heerstraße in den kommenden Monaten immer wieder abschnittsweise gesperrt, durchgehender Verkehr aus beiden Richtungen nicht möglich sein.

Arbeiten auch am Siepener

Weg wieder angelaufen

Wieder angelaufen sind auch die Arbeiten auf einer Großbaustelle in Regie der Stadt: Der erste Ausbauabschnitt des Siepener Wegs wird ab der Dränkerkampstraße bis zur Einmündung Fröbelstraße vorangetrieben. Hier entsteht auch ein neuer Kreisverkehr. Angestrebter Fertigstellungstermin ist im Juni. Unmittelbar daran soll sich der zurzeit in der Ausschreibung befindliche zweite Bauabschnitt anschließen. Dieser umfasst Straßen- und Kanalbau bis zum Hochhaus und dem Anschluss an die dortige neue Haupterschließungsstraße für das Neubaugebiet Werlsiepen. Anders als im unteren Abschnitt, wo auch zurzeit wieder eine Vollsperrung im Baustellenbereich gilt, erfolgt dieser Ausbau jeweils halbseitig. Der Verkehr wird dann durch Ampeln geregelt. ▪ -fe

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