Straßen werden saniert

Kampf gegen Buckelpisten

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Insbesondere im Bereich des Viadukts weist die Derschlager Straße zahlreiche Löcher und Risse auf. Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat die Schäden nach eigener Aussage im Blick und will Abhilfe schaffen. Der Zeitpunkt steht aber noch nicht fest.

Meinerzhagen - Die Straßen, die sich in städtischer Zuständigkeit befinden, mögen in Schuss sein, bei vielen Landes-, Kreis- oder Bundesstraßen bietet sich den Autofahrern jedoch ein anderes Bild.

So etwa auf der L 709 zwischen Oesterfeld und Krummenerl. Die gute Nachricht: Die Fahrbahn soll ab Mitte April umfangreich saniert werden.

Bereits jetzt werden auf der Landesstraße vorbereitende Arbeiten durchgeführt. „Die Versorgungsunternehmen lassen auf der Sanierungsstrecke an bestimmten Punkten die genaue Lage der Leitungen überprüfen“, erläutert Michael Overmeyer, Pressesprecher von Straßen.NRW, auf Anfrage der MZ. Die notwendigen Pläne zur Verkehrsregelung werden momentan erstellt, die Mitteilung über die Vollsperrung während der Bauzeit werde in Kürze veröffentlicht.

Den Auftrag mit einem Volumen von rund zwei Millionen Euro erhielt die Arbeitsgemeinschaft Trippe, König und Koch. Sie wird im ersten Abschnitt die Strecke zwischen der Kreuzung zur Landstraße 539 in Oesterfeld bis nach Krummenerl sanieren. Der zweite Bauabschnitt vom Ortsausgang Hunswinkel in Richtung Steinbruch soll direkt anschließend starten. Dabei ist allerdings eine Verkehrsregelung durch eine Ampelanlage vorgesehen, da wegen des Schulbusverkehres eine Vollsperrung nicht möglich ist. Zunächst steht das Abfräsen der alten Fahrbahndecke und im Anschluss das Einbauen der neuen Fahrbahn auf dem Ablaufplan der Bauarbeiter. Etwa acht Wochen Bauzeit haben die Fachleute für die rund 4,5 Kilometer lange Strecke vorgesehen. In dieser Zeit wird nicht nur die Fahrbahnfläche im Bestand erneuert. Komplett erneuert werden für rund 300 000 Euro auch die Schutzplanken.

Dass die L 709 jedoch nicht die einzige „Buckelpiste“ auf Meinerzhagener Gebiet ist, weiß auch Ingo Fries, Betriebsleiter der Straßenmeisterei in Herscheid. Derzeit seien viele seiner 20 Mitarbeiter noch mit dem Grünschnitt entlang des 340 Kilometer langen Straßennetzes im Herscheider Zuständigkeitsgebiet beschäftigt. „Anschließend gehen wir dann nach und nach die Schlaglöcher an“, verspricht Fries. Dabei benutze man zunächst sogenanntem Kaltasphalt, für langfristige Reparaturen werde man mit Heißasphalt arbeiten. „Dazu muss aber das Wetter mitspielen“, betont Ingo Fries. Durchaus im Blick habe die Straßenmeisterei auch die Derschlager Straße, die insbesondere im Bereich des Viadukts massive Schäden aufweist. „Wir wissen, dass dort Handlungsbedarf besteht.“

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