Kein Parkplatz am Friedhof

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Dort, wo normalerweise Besucher des Hunswinkler Friedhofs ihre Autos parken, ist derzeit eine Baustelle. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es kaum. Die Meinerzhagener Stadtwerke, die in diesem Bereich eine neue Hauptwasserleitung verlegen, sorgten gestern für eine Lösung des Parkproblems.

Hunswinkel - Vor dem Hunswinkler Friedhof ist es eng. Jedenfalls für Friedhofsbesucher, die mit dem Auto kommen, um die Ruhestätte, die etwas abgelegen oberhalb des Listerortes liegt, zu besuchen. Beschwerden erreichten gestern auch die MZ. Besonders bei Beerdigungen sei das Parken derzeit unmöglich, berichteten Friedhofsbesucher.

Der Grund: Auf dem Gelände neben dem Friedhof, das normalerweise als Parkfläche genutzt wird, klafft seit geraumer Zeit ein großes Loch. Von den Meinerzhagener Stadtwerken wird hier eine Hauptwasserleitung erneuert. Beauftragt ist damit die Firma Sebaly und Füge. 

Durch die Maßnahme werde die zukünftige Versorgungssituation im Listertal, speziell der Orte Hunswinkel und Windebruch sichergestellt, erläuterte Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Berkenkopf auf Anfrage unserer Zeitung. Vom frühen Wintereinbruch sei man in diesem Jahr überrascht worden. „Normalerweise konnten diese Arbeiten während der letzten Jahre um diese Jahreszeit noch problemlos durchgeführt werden“, sagte Berkenkopf. Derzeit ruht die Baustelle. 

Sobald es die Witterung zulasse, würden die Arbeiten wieder aufgenommen. Um Abhilfe für das Parkproblem zu schaffen, nahm der Stadtwerke-Chef gestern kurzerhand Kontakt mit der Firma Mourmaux auf, die im Listertal mit dem Winterdienst beauftragt ist. Neben der Baustelle werde von dem Hunswinkler Unternehmen eine Auffahrt geschoben, die als Parkraum genutzt werden könne, teilte Berkenkopf daraufhin mit. 

Außerdem soll auch das Straßenstück Richtung Eseloh geschoben werden – hier findet normalerweise kein Winterdienst statt. Bei Beerdigungen könnten Trauergäste diesen Bereich nun aber auch als Parkmöglichkeit nutzen. „Für die derzeitigen Einschränkungen in diesem Bereich entschuldigen wir uns“, sagte Michael Berkenkopf, bat gleichzeitig aber auch um Verständnis für die Maßnahme.

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