37 Sternsinger sammeln 5515 Euro

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Marc Kostewitz, Bereichsleiter der Volksbank im Märkischen Kreis (Mitte) und Hermann-Josef Lobner (hinten rechts) freute sich mit den Sternsingern über das tolle Spendenergebnis.

MEINERZHAGEN -  Über Spenden in Höhe von 5515,70 Euro freuen sich die 37 Sternsinger, die am vergangenen Samstag in der Stadt unterwegs waren. Am Dienstag wurde diese stolze Summe in der Volksbank gezählt und auf das Spendenkonto des Bistums eingezahlt.

Von Jürgen Beil

„Segen bringen – Segen sein – Hilfe für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit“ war die Aktion diesmal überschrieben.

Die Unterstützung der Ärmsten kann nur dann ein Erfolg werden, wenn sich die Bürger im ganzen Land über den Besuch der Heiligen Drei Könige freuen. Doch wurden die Kinder in diesem Jahr an jeder Haustür willkommen geheißen? Oder hatte die Verschwendung von Kirchenmitteln durch den Bischof Tebartz-van Elst Auswirkungen auf die Spendenbereitschaft? „Nein. Spendenmüdigkeit haben wir nicht festgestellt“, zieht Regina Löper-Kappes eine positive Bilanz der Aktion. Weder Kinder noch Betreuer hätten sich bei den Treffen über negative Reaktionen beklagt – und das Ergebnis der Sammlung bewegt sich ungefähr in dem Rahmen wie schon im Jahr 2011. Im vergangenen Jahr allerdings zeigten sich die Meinerzhagener besonders spendenfreudig. Damals kamen sogar 6100 Euro zusammen.

In elf Gruppen aufgeteilt, zogen die Kinder am 4. Januar durch die Stadt. Begleitet wurden sie von erwachsenen Helfern wie Joachim Piel und Hermann-Josef Lobner. Einige „Könige“ waren sogar mit so viel Freude und Engagement bei der Sache, dass sie freiwillig noch ein oder zwei Tage zusätzlich den Segen für die Häuser und ihre Bewohner spendeten.

37 Kinder konnten für die gute Sache gewonnen werden. Das ist erfreulich – aber eigentlich nicht genug, um die Stadt komplett abzudecken. Dazu bräuchten die Organisatorinnen Regina Löper-Kappes und Annette Kraus etwa 50 Teilnehmer.

Auch Pastor Peter-Wilhelm Keinecke freut sich über den Einsatz der Sternsinger in seiner Gemeinde und die ehrenamtliche Mitarbeit der vielen Helfer. Die sorgten übrigens auch am Samstag wieder für die Verpflegung der Kinder.

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