Neue Stelen für die Meinerzhagener Innenstadt

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Die Ausschussmitglieder verfolgten die Ausführungen in gebührendem Abstand.

Meinerzhagen – Der Bau- und Vergabeausschuss war in seiner Sitzung Ende Oktober letzten Jahres vom Grundsatz her einem Vorschlag der Verwaltung gefolgt: Thema waren damals die geplanten Stelen für die Eingangsbereiche der Fußgängerzone Derschlager Straße und des Volksparks.

Bei Letzterem sollen demnach zwei miteinander verbundene Metalltafeln mit innen liegender Beleuchtung für Information und Orientierung sorgen. Auch Lagepläne und in kurzen Textpassagen zusammengestellte Fakten sollten auf den drei Säulen zu finden sein. Die Kosten hierfür sponsert die Firma Busch und Müller. 

Nun kommt es aber zu einer leichten Anpassung. Für die Eingänge in die Fußgängerzone an der Alten Post und an der Kampstraße fand die Lösung mit je vier Stelen grundsätzliche Zustimmung. Bei den vorgeschlagenen Varianten sollten sowohl Schriftzüge als auch Motive aus einer Metallplatte gelasert werden. Genau die daraus entstehenden Lücken waren ein Grund für den Auftrag an die Verwaltung, die Sicherheit, besonders für Kinder, zu prüfen. 

Bedenklich erschien die Tatsache, dass unter bestimmten Umständen ein „Verhaken“ von Körperteilen möglich sein könnte und daraus resultierend unter Umständen Verletzungen. Da sich nahe der Stelen auch Spielflächen für Kinder befinden, war dies als kein unwahrscheinliches Szenario genannt worden. 

Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck stellte jetzt im Fachausschuss das Ergebnis der Überlegungen der Verwaltung vor. Vorausgegangen waren sowohl Gespräche mit Metallbauern als auch mit Fachleuten für Ausführungen derartiger Objekte in Glas. 

Und die Glasvariante war es dann auch, die zum einen wegen ihrer Sicherheitsvorteile, zum anderen wegen der geringeren Kosten ein einhelliges Votum auf sich vereinen konnte – als zweilagiges Sicherheitsglas mit einer innen liegenden Folie, welche den Eindruck einer satinierten Oberfläche (umgangssprachlich Milchglas) vorgibt. Ausgespart sind die Motive und Schriftzüge, welche dem zur Folge durchscheinen würden. Zudem sollen diese bei Dunkelheit beleuchtet werden. 

Die Metall-Variante hätte etwa 22 000 Euro ohne Installation kosten sollen. „Ich gehe davon aus, dass wir Material und Installation bei der gläsernen Ausführung zu etwa dem gleichen Preis hinbekommen“, sagte Jürgen Tischbiereck. Nach kurzer Aussprache über eventuelle Probleme hinsichtlich der Reinigung und eventueller Schädigungen durch Vandalismus stimmte der Ausschuss am Ende zu.

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