Sanierung an der Listersee-Staumauer

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Im Laufe der Zeit wachsen in den Fugen des Listerdammes zum Teil recht „kräftige Pflanzen“ heran. Regelmäßig werden diese entfernt und die Fugen entsprechend saniert.

Hunswinkel - In der Regel alle drei Jahre werden die Staumauern der Talsperren von in den Fugen vorhandenem Grün befreit. So auch im Moment an der Staumauer der Listertalsperre.

Dort sind zwei Mitarbeiter einer beauftragten Firma aus Netphen damit beschäftigt, mit Pickel und von Hand ihre Arbeit zu erledigen. Während der eine dabei auf der Mauerkrone die Arbeitsbühne steuert, hängt sein Kollege gut 20 Meter tiefer in einer Arbeitsplattform. Er löst die zum Teil schon recht kräftigen Pflanzen genauso wie das vorhandene Moos. Hat er dieses „Unkraut“ ordentlich im Eimer verstaut, geht es „schwebend“ wieder ein Stück auf der insgesamt 264 Meter langen Strecke weiter.

„Wir wollen den niedrigen Wasserstand, bedingt durch die anstehende Sanierung des Hauptdamms der Biggetalsperre, nutzen, um auch den sonst unter der Staulinie liegenden Mauerteil zu prüfen“, so Linda Linn, vom Ruhrverband auf Anfrage der MZ.

Rund drei Wochen werden die Arbeiten dauern und etwa 30 000 Euro an Kosten verursachen. Nicht unerhebliche Faktoren bei dieser Summe sind jedoch die umwelt- und arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben für die Maßnahme. So müssen nicht nur die eingesetzten Gerätschaften regelmäßig vom Tüv geprüft werden. Grundsätzlich gilt auch das Prinzip: Einer arbeitet, der andere sorgt für dessen Sicherheit. So ist es auch an der Listermauer. Nur jeweils ein Arbeiter befindet sich „am Haken“, während der andere von „oben“ für den Schutz sorgt.

Bei der notwendigen Sanierung der Fugen stellt der Ruhrverband zudem selbst das geeignete Material, einen für Trinkwasseranlagen zugelassenen Mörtel, um auf diese Weise konsequent die Einhaltung der umweltrechtlichen Bestimmungen zu im Blick zu haben.

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