Meinerzhagener zeigen Freundschaft mit Kampen

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Auch der Fanfarenzug Meinerzhagen war beim Partnerschaftsfest in Kampen dabei.

Kampen - Gleich eines Herzschlags erklangen die Trommeln in den schmalen Gassen des niederländischen Kampen, die das Kommen des Meinerzhagener Fanfarenzuges ankündigten. Gemeinsam mit dem Männerchor „Volmequelle“ Scherl und weiteren Vertretern Meinerzhagens hatten sich die Musiker zum Fest „Verbindung durch Kunst und Musik“ in die niederländische Partnerstadt Kampen aufgemacht.

Für drei Tage hatte Kampen seine Partnerstädte Meinerzhagen, Soest, Eilat aus Israel und Papa aus Ungarn eingeladen. Zur offiziellen Eröffnung am Freitag waren auch Bürgermeister Jan Nesselrath und Ulrich Blumenrath als Präsident des Komitees für Städtepartnerschaft zugegen. 

Der Samstag hingegen war ganz der Kunst und Musik gewidmet, zu dem auch die Meinerzhagener Musikgruppen angereist waren. Das Kampener Jagdhornkorps eröffnete den Aufmarsch durch die Fußgängerzone. Gleich hinter ihm der Fanfarenzug Meinerzhagen, der sich vor seinem Einsatz schon einmal am Startpunkt warmgespielt hatte. 

Meinerzhagener zu Gast beim Fest für Partnerstädte in Kampen

Am Marktplatz waren auch die Stände der anderen Partnerstädte aus Soest, Papa (Ungarn) und Eilat (Israel) aufgebaut, wobei Meinerzhagen und Papa landestypische Spezialitäten mitgebracht hatten. Die Meinerzhagener bereiteten schon zu Hause reichlich Potthucke vor, die die Besucher der Kampener Innenstadt kosten konnten.

Nachdem der Kampener Bürgermeister Bort Koelewijn zusammen mit den Vertretern der Partnerstädte ein großes Logo zusammengepuzzelt hatte, war noch Zeit, sich ein wenig in der Stadt umzuschauen. Doch schon bald stand das Musikprogramm in der Buitenkerk an. 

Den Start machte dort der Männergesangsverein „Volmequelle“ Scherl mit Chorleiter Ingo Reich. Der Vorsitzende Hans-Peter Drews überraschte die Niederländer nicht nur mit seiner kurzen Begrüßung und Ankündigung des kleinen Konzertes. 

Den zuvor gesprochenen Text gab er auch im Niederländischen wieder, was ihm großen Beifall der Gastgeber einbrachte. Das Barockensemble Quintus, das Doppelquartett Papa und die Gruppe Southern Wind aus Eilat hatten in dieser alten Kirche ebenfalls ihre Auftritte. 

Musik und Kunst als Botschafter 

Neben der Musik gab es aber auch andere Kunst zu sehen. Karin Fischer aus Meinerzhagen hatte einige ihrer Gemälde mitgebracht, darunter eine zu diesem Anlass erstellte Collage mit Meinerzhagener Motiven. Beate Neumann aus Halver stellte Stoffbilder aus und Hans Günter Schuster aus Willertshagen eine handgedrechselte Schale aus einer Meinerzhagener Linde. Doch auch die anderen Partnerstädte waren mit Kunst im Gepäck angereist, zumeist mit Bildern, die im Seitenschiff der Kirche zu sehen waren. 

Zum Fest „Verbindung mit Kunst und Musik“ gehörte das Musikprogramm „De Flag van Kampen“ an der Sporthalle nicht, doch auch darin wurden die Meinerzhagener kurzerhand eingebunden. Jährlich feiert Kampen einen Tag voller Musik, wenn sich im 30-Minuten-Takt Chöre, Orchester und Bands abwechseln. Für die Meinerzhagener war es gegen 18 Uhr dort zu Ende. Mit einem Abschiedsessen in der Musikschule bedankten sich die Kampener bei ihren Gästen. 

Im Bus ging es für die Meinerzhagener wieder nach Hause. Das Partnerschaftsfest selbst war damit nicht zu Ende. Das ging am Sonntag weiter, doch nur bis mittags, dann fuhren auch die letzten Gäste mit ihren Koffern Richtung Heimat.

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