Neuer Internetauftritt Meinerzhagens

www.meinerzhagen.de - Entstaubt in ein neues Web-Zeitalter

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Präsentierten am Dienstag der come-on-Redaktion die neue Internetseite: (von links) Julia Schmidt, Daniel Raabe, Helmut Klose und Jan Nesselrath.

Meinerzhagen - Die Stadtverwaltung hat sich entstaubt – und zwar auf digitale Art und Weise: Am Dienstagmorgen schaltete die Kommunale Datenverarbeitungs-Zentrale (KDVZ) die neue Internetpräsenz der Stadt Meinerzhagen „scharf“.

Was sich dem Besucher nun bietet, hat mit den klassischen Auftritten anderer Kommunen nicht mehr viel zu tun. An die Anfänge der Planungen erinnert sich Bürgermeister Jan Nesselrath gut: „Fest stand, dass ich etwas ganz anderes haben wollte als das, was man von anderen Städten kennt. Je größer die Kommune, desto überfrachteter ist oft auch deren Seite.“ Recht schnell sei also klar gewesen, dass man eine Präsenz erschaffen wollte, die sich nicht nur intuitiv bedienen lässt, sondern zudem die Interessen der Bürger in den Mittelpunkt rückt. 

Dass die neue digitale Visitenkarte der Stadt seit seinem Amtsantritt hohe Priorität besitzt, wurde auch am Dienstag im Rahmen der Präsentation deutlich, in der das Verwaltungsteam der MZ die Grundlagen der Internetpräsenz erläuterte. Gegliedert ist die Seite in sechs Bereiche:

  • Wirtschaft
  • Rathaus
  • Tourismus
  • Familie
  • Bildung
  • Aktuelle Infos

Jeder dieser Bereiche verfügt über vier Unterkategorien, enthält nach einem Klick aber immer auch einen Bereich „Schnell gefunden“, der die vermutlich gefragtesten Punkte grafisch darstellt. 

Auf diese herkömmliche Weise kann der Nutzer wie gewohnt durch die Seite navigieren – oder er nutzt die komfortablere Variante der Schnellsuche, „das Herzstück der Seite“, wie Daniel Raabe, IT-Experte im Rathaus, erläutert: Die Startseite www.meinerzhagen.de, die das Design klar ins Zentrum rückt und auf sichtbare Menüs „alter Schule“ verzichtet, ist geprägt von einem Suchfeld, das an die bekannte Google-Suchleiste erinnert. Bereits nach drei eingetippten Buchstaben durchsucht das System die gesamte Präsenz der Stadt, um passende Begriffe vorzuschlagen. 

www.meinerzhagen.de

Alle Fachbereiche sind gefordert Neben dieser technischen und grafischen Neuausrichtung gibt es aber auch eine inhaltliche: „80 Prozent der Texte wurden neu geschrieben, wodurch viele Kollegen in der Verwaltung mit in die Arbeiten an der neuen Seite einbezogen wurden“, erklärt Jan Nesselrath. Und auf die Zuarbeit der einzelnen Fachbereiche ist die Präsenz auch weiterhin angewiesen: Anders ließen sich neue Inhalte wie etwa eine Übersicht aller städtischen Baustellen oder auch der Spielplätze (nebst Fotos!) nicht auf dem neuesten Stand halten. Damit das funktioniert, wurde in jedem Fachbereich ein Internetbeauftragter benannt, der „seine“ Kategorie pflegen muss. 

Fest steht: Eine sogenannte Beta-Version, in der es mehr Lücken als Informationen gibt, soll die gestern Morgen online geschaltete Seite nicht sein. „Wir erheben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wollen weiter wachsen. Für Hinweise sind wir immer dankbar“, sagte der Bürgermeister gestern. Sein Dank galt nicht nur dem koordinierenden Team um Daniel Raabe, Julia Schmidt und Wolfgang Nagl, sondern auch der heimischen Firma PAD, die für das Design verantwortlich zeichnet. 

„Am Ergebnis erkennt man, welche hervorragenden Unternehmen wir hier haben“, lobte Jan Nesselrath die Medien-Experten. Die Programmierung der Seiten übernahm die KDVZ. Insgesamt liegen die Kosten für den neuen Web-Auftritt nach Angaben der Verwaltung "im unteren fünfstelligen Bereich".

Einen wichtigen Part übernahmen außerdem sechs interessierte Bürger, die Tipps und Hinweise gaben. Weitere Anregungen aus der Bürgerschaft seien natürlich willkommen, betonte Nesselrath. 

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