Sitzungsbetrieb soll wieder aufgenommen werden

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So eng werden Rats- und Ausschussmitglieder zunächst nicht beieinander sitzen können.

Meinerzhagen – Langsam zurück in die Normalität: Stadtverwaltung und Ratsfraktionen in Meinerzhagen haben sich im Rahmen des interfraktionellen Arbeitskreises am Mittwoch auf eine Wiederaufnahme des Sitzungsbetriebs verständigt.

Das bestätigte Helmut Klose, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, auf Anfrage. Demnach wird die Sitzungsperiode am Dienstag, 26. Mai, mit dem Bau- und Vergabeausschuss beginnen, ehe am 28. Mai der Rechnungsprüfungsausschuss, am 9. Juni der Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt sowie am 15. Juni der Haupt- und Finanzausschuss tagen (jeweils ab 17 Uhr im Ratssaal). 

„Das alles kann natürlich nur unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorgaben im Sinne der Corona-Schutzverordnung stattfinden“, betont Helmut Klose, der die Ausschüsse aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Mitgliederzahl dafür aber gut aufgestellt sieht. Problematischer gestaltet sich das Thema „Abstand“ im Rat, dem immerhin 38 Mitglieder angehören. Zusätzlich nehmen grundsätzlich Vertreter der Verwaltung an den Sitzungen teil. Wie genau das Hygieneschutzkonzept unter diesen Voraussetzungen auch in der Ratssitzung, die für den 22. Juni geplant ist, Anwendung findet, werde derzeit geprüft, erklärt der Fachbereichsleiter. Eine endgültige Verfahrensweise soll in enger Abstimmung mit den Fraktionen bekannt gegeben werden.

Fest steht indes, dass die Zahl der möglichen externen Besucher kontrolliert werden muss. „Wir werden vorher um Anmeldung bitten, um eine Übersicht zu haben und keine Leute wegschicken zu müssen“, kündigt Klose das Prozedere an. Die Anwesenden müssen sich außerdem in Listen eintragen, um im Falle einer Coronavirus-Ansteckung Kontakte nachverfolgen zu können. Offen ist indes noch die Frage, ob und in welchem Rahmen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. „Das werden wir rechtzeitig bekannt geben, damit jeder bestmöglich vorbereitet ist.“ 

Offen ist auch die Frage, wo das Publikum wird Platz nehmen dürfen. Eine Möglichkeit: Die Türen zum Foyer geöffnet lassen, in dem dann die Besucher sitzen. Helmut Klose: „Die Empore kommt nicht infrage: Für die Ratsmitglieder wäre es sicher nicht so schön, wenn sie unten sitzen und von oben jemand auf sie herab niest oder hustet.“

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