Nach dem Otto-Fuchs-Platz wird jetzt der Stadtpark neu gestaltet

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Die alte Bruchsteinmauer am Park-Eingang Volmestraße/Kapellenweg wurde wieder sichtbar gemacht.

Meinerzhagen - Meinerzhagens „neue Mitte“ nimmt Form an. Nach dem Stadtplatz – inklusive Beleuchtung und Möblierung mit Sitzgelegenheiten – ist jetzt der benachbarte Stadtpark an der Reihe.

Hier wühlen seit einiger Zeit die Bagger, auch um das Wegenetz neu zu gestalten. Der Eingang an der Volmestraße ist bereits umgebaut, auch mit einer neuen Rampe. Noch ist der Park wegen der Bauarbeiten in einigen Bereichen gesperrt. Doch in wenigen Wochen sollen zumindest die Wege fertig sein. 

Der städtische Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar kann die Bauarbeiten praktisch von seinem Bürofenster aus beobachten. Er ist zuversichtlich, dass der Wegebau in etwa zwei Wochen erledigt ist. „Die Wege werden asphaltiert und auf eine Klebeschicht kommt dann eine Art Einstreu“, erläutert Rothaar. Dadurch werde der Weg griffiger.

Momentan sind wegen der Arbeiten die unteren Zugänge zum Park gesperrt. Rothaar: „Frei zugänglich ist allerdings der Weg über den Eingang Bahnhofstraße. Von dort aus darf der Park betreten werden.“ 

Auch Tiefbauarbeiten laufen momentan. Die Kabelkanäle und die Fundamente für die Beleuchtungsmasten werden bereits angelegt, die Lampen kommen allerdings erst später an ihre Plätze. Das gilt auch für die Beetbepflanzung. Die soll laut Friedrich Rothaar im kommenden Jahr vorgenommen werden.

Ganz neu präsentiert sich schon der Eingang an der Ecke Volmestraße/Kapellenweg. Hier ist jetzt eine Bruchsteinmauer zu sehen. Die stand allerdings schon lange an diesem Ort. „Wir haben die Mauer wieder sichtbar gemacht, vor dieser Maßnahme war sie kaum noch wahrzunehmen“, erläutert Rothaar. Er vermutet, dass sie irgendwann im vergangenen Jahrhundert gebaut wurde: „Eventuell handelt es sich dabei um eine einstige Stützmauer oder einen Teil der dort einmal stehenden Hofanlage.Direkt daneben ist eine Rampe entstanden. Die ist allerdings nicht behindertengerecht angelegt. „Dafür ist sie einfach zu steil. Mit einem Rollstuhl kann sie nicht befahren werden. Für Kinderwagen ist die Zuwegung aber sicherlich geeignet“, erläutert Rothaar.

Auch an der benachbarten Villa im Park, die bekanntlich zu einem kulturellen Treffpunkt und Veranstaltungsort „oben an der Volme“ ausgebaut wird, arbeiten Handwerker mit Hochdruck. Zurzeit werden neue Fenster eingebaut. „Und parallel dazu finden außerdem Elektro-, Putz- und Malerarbeiten statt“, berichtet der städtische Fachbereichsleiter.

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