Wunderschöner Adventsmarkt an der Kirche

Auch der Kinderchor wirkte an der musikalischen Umrahmung des Adventsmarktes mit.

MEINERZHAGEN ▪ Am Samstag und Sonntag lockte der Adventsmarkt die Besucher auf das Gelände rund um die Jesus-Christus-Kirche, wo die Veranstaltung bereits zum zweiten Mal ausgerichtet wurde.

Obwohl das Wetter alles andere als einladend war, füllte sich der Platz bald mehr und mehr. Am Sonntag ging das Konzept schließlich vollends auf: Der stimmungsvolle Markt in Kombination mit dem Coca-Cola-Weihnachtstruck, der am Nachmittag Station an der Stadthalle machte, und dem verkaufsoffenen Sonntag mobilisierte wahre Menschenmassen. In der weihnachtlich dekorierten Budenstadt herrschte zeitweise Hochbetrieb, so dass sich wahre Menschenströme durch die Gasse schoben. Das freute natürlich einen ganz besonders: Den Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins, Bernd Martin Leonidas, der schon seit sechs Uhr auf den Beinen war, um zu helfen und mit bangem Blick den Himmel beobachtete. Der Markt bot auch diesmal neben der urigen Atmosphäre dieses Standortes, einer lebenden Krippe und ansprechend gestalteten Ständen ein vielseitiges Rahmenprogramm mit jeder Menge Musik, Vorlese-Angeboten und Kinderbetreuung im Gemeindehaus, Auftritten der Ausruferin oder dem Besuch des Weihnachtsmanns. Erstmals wurde das hochwertige Musikprogramm, das in der Kirche die Gelegenheit zum Genießen, Verschnaufen und Aufwärmen bot, über eine Lautsprecheranlage nach draußen übertragen und sorgte für eine besondere Atmosphäre. Tanzten zu Beginn der Veranstaltung noch dicke Schneeflocken durch die Luft, so überließen diese zum Bedauern der Veranstalter bald den Regentropfen das Feld. Leonidas zeigte sich erfreut über den Einsatz der Mitwirkenden: „Es war wieder - insbesondere in den Abendstunden - eine tolle Atmosphäre mit Vereinen und Organisationen, die über viele Tage den Adventsmarkt mit Herzblut vorbereitet haben.“ Er freute sich ganz besonders darüber, dass trotz des unwirtlichen Wetters „so viele Meinerzhagener und Gäste den Weg durch den Regen gefunden haben und damit auch den teilnehmenden Vereinen und Organisationen ihre Wertschätzung für die erbrachte Gemeinschaftsleistung gezeigt haben.“ Der Markt fand mit einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier in der Kirche einen gelungenen Auftakt. Die kleinen Sängerinnen des Meinerzhagener Kinderchors gaben mit viel Schwung Einblick in die „Weihnachtsbäckerei“ und enttarnten außerdem den Weihnachtsmann, als sie lauthals sangen: „Warum ist die Nase da, ganz genau wie bei Papa?“ Bürgermeister Pierlings dankte ihnen für ihren „frischen fröhlichen Auftritt“ und erinnerte in seiner Ansprache an die Sätze „Bittet, so wird euch gegeben; (…) klopfet an, so wird euch aufgetan“ aus dem Matthäusevangelium. Er ermunterte dazu, all das, was man für sich selber wünscht, auch anderen zuzugestehen. Auch Pfarrer Klaus Kemper-Kohlhase hieß die Gäste willkommen und ging auf die Botschaft „Fürchtet euch nicht“ ein, die der Engel nach der biblischen Überlieferung den Hirten auf dem Feld zuruft. Nach der Andacht stimmten die Meinhardus Musikanten besinnliche Lieder an. Nun tauchten die Besucher ein in die adventliche Atmosphäre des Marktes, wärmten sich bei einem Glühwein am Stand des Fanfarenzuges, ließen sich von Gastronom Frank Lüttel Grünkohleintopf oder dampfende Erbsensuppe servieren, am Stand des Lions Clubs oder bei den „Alten Herren“ des RSV Meinerzhagen Reibekuchen schmecken oder verkosteten bei den Aktiven des Männerchors gebratene Pilze. Natürlich gab es viele weitere Angebote wie ausgefallene Handarbeiten, Dekorationen oder Bücher zu entdecken. Das vielseitige Musikprogramm, bei dem neben Konzerten des Kinderchors, der Sängerin Valerie Lill und des Posaunenchors des CVJM der FeG, auch Auftritte der Meinhardus Musikanten, des Nachwuchsorchesters der Musikschule Volmetal und der Bläserklasse 6b des Gymnasiums für Stimmung sorgten, lud immer wieder zu einer genussvollen Pause im Gotteshaus ein. Auch der Kreativmarkt im Gemeindehaus war einen Besuch wert und bot Besonderes fürs Auge. Ganz nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung“ traten viele Besucher dick vermummt und gegen Regen und Kälte gut gewappnet ihren Rundgang an. Bernd Martin Leonidas war überaus glücklich über die ausgezeichnete Resonanz und bekräftigte: „Wir sollten nicht müde werden, aus dem Adventsmarkt eine imageprägende Veranstaltung für unsere Stadt zu machen und uns auch im nächsten Jahr - dann mit hoffentlich besserem Wetter – mit ganzer Kraft dafür einzusetzen.“ Besonderer Dank gelte der evangelischen Kirchengemeinde, die den Mitwirkenden die Örtlichkeiten zur Verfügung stellte. ps

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