Pool-Party und Live-Treff im Sommer?

Menschen feiern vor der Stadthalle Meinerzhagen den Sommer
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Ein unterhaltsamer Sommerabend bei Musik - den könnte es 2021 wieder geben - wenn es die Corona-Lage dann zulassen wird.

Meinerzhagen – Ob sich die Meinerzhagener im Sommer mittwochs abends bei Live-Musik auf dem Otto-Fuchs-Platz treffen können, ob sie bei der Pool-Party vergnügt ins kühle Nasse springen können? Gerne, wenn es nach den Wünschen des Meinerzhagener Stadtmarketingvereins geht.

„Wir können nicht in die Glaskugel schauen und sehen, wie das Jahr verlaufen wird“, sagt Geschäftsführerin Katharina Suerbier. Dennoch möchten die Verantwortlichen nicht untätig in der Warteposition verharren. „Wir werden mit den Planungen beginnen“, berichtet sie. Auf diesen „Fahrplan“ habe man sich auch innerhalb des Vorstands verständigt.

Dass der Stadtmarketingverein bereits im Januar, mitten im Lockdown und während einer Zeit, in der von sinkenden Infektionszahlen noch keine Rede sein kann, die Vorbereitungen für den Sommer aufnimmt, hat einen einfachen Grund: Größere Veranstaltungen müssen allgemein längerfristig geplant werden. „Von heute auf morgen ist das in der Regel nicht möglich“, erklärt die Stadtmarketing-Chefin.

Also startet der Verein seine Aktivitäten und „ignoriert“ Corona dabei ganz einfach? „Natürlich nicht“, sagt Katharina Suerbier. Allein bei den Verträgen mit den beteiligten Akteuren würde die Pandemie mit entsprechenden Klauseln berücksichtigt. „Selbstverständlich bedenken wir, dass eine Veranstaltung ausfallen oder verschoben werden muss.“ Das werde auch in den entsprechenden Verträgen so festgehalten. „Dafür haben alle Beteiligten Verständnis.“ Grundsätzlich seien Musikbands vor allem froh, dass es eine Option für einen Auftritt gebe.

Das könnte zum Beispiel bei der „Live Treff“-Konzertserie der Fall sein. Geht es nach den Wünschen des Stadtmarketingvereins, soll dabei im Juni der Otto-Fuchs-Platz mittwochabends wieder zu einem Treffpunkt für Jung und Alt werden. Im Somer 2019 waren die Konzertabende stets beliebt und dementsprechend gut besucht. Fünf bis sechs Treffs könnte es auch in diesem Jahr geben – wenn es die Corona-Lage dann zulassen wird.

Ebenso ein Erfolg im Sommer 2019: die Pool-Party im Meinerzhagener Freibad. Bei tropischer Hitze und heißen Beats hatten sich bei der Premiere rund 600 Besucher in der Freibad-Oase an der Oststraße getummelt. Zu Beginn der Sommerferien könnte es eine erneute Auflage geben.

„Auch dabei müssen wir natürlich die Corona-Situation berücksichtigen und auch schauen, ob die Ferien so bestehen bleiben oder ob es hier möglicherweise noch Änderungen gibt.“

Trotz aller Unsicherheiten sollen die Planungen für Veranstaltungen vorangetrieben werden. Das gilt beispielsweise auch für die Aktion Heimatshoppen im Herbst. Und wenn alles sprichwörtlich „glatt“ läuft, könnte es eine ebensolche Fläche im Dezember auch wieder in der Stadt geben: „Wir würden die Winter-Lounge mit Eisbahn gerne wieder auf dem Otto-Fuchs-Platz durchführen“, wagt Katharina Suerbier einen Blick Richtung Jahresende.

Das letzte Meinerzhagener Stadtfest wurde im August 2019 gefeiert, damals nach jahrelanger Pause aus organisatorischen und baulichen Gründen – die Innenstadt war seinerzeit wegen ihres Umbaus im Bereich Stadthalle eine Großbaustelle. Das schützenfestfreie Jahr 2021 wäre nun in Anbetracht des Veranstaltungsrhythmus eigentlich prädestiniert für ein Fest dieser Art. Von den Planungen sei man allerdings für das aktuelle Jahr wieder abgerückt, so Katharina Suerbier.

Zu viel wolle man angesichts der derzeitigen Situation nicht in Angriff nehmen, „wir wollen es nicht überfrachten“. Dafür könnten gegebenenfalls kurzfristig noch kleinere Veranstaltungen organisiert werden. Denkbar wären Lesungen wie der mittlerweile bekannte Grusel-Abend in der Villa.

Bei allen Vorhaben bleibt zum gegenwärtigen Zeitpunkt vor allem die Hoffnung auf eine Entspannung der Corona-Situation in den Sommermonaten: „Diesen Lichtblick wünschen sich alle“, betont Katharina Suerbier.

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