Frost und Ferien – Baustelle ruht

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Auf der Großbaustelle an der Stadthalle ruhen die Arbeiten zurzeit. Ob es dort im Januar überhaupt weitergehen kann, ist noch fraglich und hängt vom Wetter ab.

Meinerzhagen - Dass die Arbeiten auf der Großbaustelle an der Stadthalle zurzeit ruhen, hat zwei Gründe: Frost und Ferien.

Jürgen Tischbiereck, Fachbereichsleiter Technischer Service bei der Stadt, berichtete am Donnerstag, dass die Baufirmen noch bis zum 9. Januar Urlaub machen. Dass es danach direkt zügig weiter geht, hält Tischbiereck aber auch für fraglich: „Im Winter kommt es halt zu Verzögerungen durch Eis und Schnee. Der Boden ist gefroren und das ist bei den Tiefbauarbeiten problematisch. Jetzt müssten wir uns eigentlich dem Geh- und Radweg an der Volmeseite widmen. Dort liegen allerdings Leitungen, die abfrieren könnten, wenn wir sie offenlegen. Und wenn es friert, pappen Erdreich und Leitungen auch zusammen. Das alles ist nicht unproblematisch – aber im Winter in unseren Breiten auch normal.“ Alles in allem wagt Jürgen Tischbiereck diese Prognose: „Ich gehe davon aus, dass im Januar dort nicht mehr viel passieren wird.“

Schon vor dem Wintereinbruch, so der Fachbereichsleiter weiter, habe man bei den Bauarbeiten im Stadtzentrum den Schwerpunkt auf die Verkehrsführung gelegt. „Und das hat auch alles gepasst“, erläutert er mit Blick auf die Maßnahmen im Bereich Bahnhof- und Volmestraße. „Noch am 23. Dezember wurde die Ampel an der Einmündung bei der Dränke freigeschaltet. Ziel war es, dass der Verkehr läuft, wenn Schnee und Eis kommen.“ Die noch fehlenden Markierungen seien da relativ unwichtig.

Im neuen Jahr werden auch neue Baumaßnahmen in Angriff genommen, wie der zweite Bauabschnitt am Löher Weg. Hier steht die Sanierung des Straßenabschnitts zwischen den Einmündungen Weidenstraße und Gerichtstraße auf dem Programm. Baubeginn soll im Frühjahr sein.

Bei der „Aufwertung“ der Badestelle in Windebruch wird die Auftragsvergabe im Januar erfolgen. Mit Absenkung des Wasserspiegels der Lister während der Frostperiode – auch eine Maßnahme im Kampf gegen die wuchernde „Wasserpest“ – kann laut Jürgen Tischbiereck dann das nötige Erdreich angeliefert werden – insgesamt 1500 Kubikmeter.

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