Nur kurze Diskussion zum Stadthallen-Umfeld

Diese Zeichnung zeigt den neuen und jetzt verkleinerten Geltungsbereich des Bebauungsplanes. Das Gesicht im Zentrum der Volmestadt wird sich ändern, wenn die Pläne umgesetzt werden. - Plan: Stadt

Meinerzhagen - Weiter auf den Weg gebracht hat der Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt am Mittwochabend die 13. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes „Stadtkern“. Abschließend muss natürlich noch der Rat der Verwaltungsvorlage zustimmen, und zwar für die öffentliche Auslegung des entsprechenden Entwurfs.

Zugleich hatte der Planungsausschuss bei vier Gegenstimmen dem Rat auch empfohlen, den Entwurf zu billigen. Was sich hinter dieser vielleicht etwas sperrigen Formulierung verbirgt, ist im Grunde die avisierte bahnbrechende Veränderung des „Gesichts“ im Zentrum der Volmestadt. Wie mehrfach berichtet, geht es um das Stadthallenumfeld. Bereits Mitte Dezember 2013 hatte der Rat beschlossen, ein beschleunigtes Verfahren für die Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes in Gang zu setzen. Damit sollten möglichst schnell die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, um das Umfeld der Stadthalle neu zu gestalten.

Monate zuvor fasste der Rat Anfang Juli 2013 einen Beschluss zum Programm „Urbanität“ im Rahmen des Regionale 2013-Projekts „Oben an der Volme“.

Das Ziel: Der Bau eines multifunktionalen Stadtplatzes südlich und zum Teil auch östlich der Stadthalle mit Anschluss an einen neu zu errichtenden Kreisverkehr im Bereich des Knotenpunkts Hauptstraße/Birkeshöhstraße/Lindenstraße für eine „innenstadtverträgliche“ Verkehrsführung sowie die Offenlegung der Volme zwischen Stadthalle und Bundesstraße 54 (Hit) im Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Straße zur Umfahrung der Stadthalle. In diesem Zuge entfällt allerdings die bisher vorhandene Straße „An der Stadthalle“ mit ihren insgesamt vier Fahrspuren.

Die CDU-Fraktion hatte vor der Abstimmung noch ein wenig Diskussionsbedarf. Ratsherr Volkmar Rüsche wollte wissen, ob durch die Verkleinerung des Geltungsbereiches die Parkplätze womöglich wegfallen würden, oder ob die im neuen Plan nicht dargestellte zweite Zuwegung nun eingespart würde. Auch wollte er wissen, wo die Parkplätze in Richtung Hit geblieben seien. Schließlich monierte er die auf der Birkeshöhbrücke geplante Bushaltestelle. „Da sehe ich große Probleme, wenn da ein Bus hält und die Kinder aussteigen.“

Friedrich Rothaar konnte alle Fragen beantworten und den Ratsherrn beruhigen. Selbstverständlich blieben die Parkplätze erhalten und auch die zweite Zuwegung auf den Parkplatz solle realisiert werden. Die Bushaltestelle sei von Verkehrsexperten so empfohlen worden und auch mit der Märkischen Verkehrsgesellschaft abgesprochen. Einzig die Parkplätze in Richtung Hit (auf der Fläche werden zu Weihnachten Weihnachtsbäume angeboten) würden ersatzlos wegfallen. Der Grund: Die neu zu bauende Straße ist einfach deutlich breiter als die bisherige Zuwegung. „Das ist zwar schade, aber das lässt sich wohl nicht ändern“, so Rüsche.

Neu ist allerdings, wenn denn die Planung so kommt, dass man mit Fahrzeugen bis zu einem Gewicht von 7,5 Tonnen von der Teichstraße aus zukünftig auch nach links in Richtung Kreisverkehr abbiegen darf. - is

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